skip to content
 
Fünf Gründe, wieso "Outlander" unser nächstes "Game of Thrones" sein könnte

Wenn ihr eure Helden grüblerisch, eure Mädchen kompliziert und Gewalt und Sex auf dem Niveau von "Die nachfolgende Sendung ist nicht für Zuschauer unter 16 Jahren geeignet" mögt, dann haben wir eine Serie, die euch gefallen könnte.
Basierend auf Diana Gabaldons Bestseller Saga, verspricht STARZs "Outlander" eine wahrhaftige Fundgrube an Intrigen, Kriegen, Romantik und Zeitreise zu werden.

Outlander ist die Geschichte von Claire (Caitriona Balfe), eine Krankenschwester aus dem 20. Jahrhundert, die auf mysteriöse Weise ins Schottland des 18. Jahrhunderts befördert wird, fern ab von ihrem Mann, in die Arme eines jüngeren, weitaus gefährlicheren, und oft oben ohne Mannes (Sam Heughan).

Wieso sind wir so aufgeregt über eine Handlung, die -seien wir ehrlich- auch die Kurzfassung eines romantischen Groschenromanes sein könnte?
Und wieso werfen wir mit Game of Thrones Vergleichen um uns, wenn alles, was wir haben, nur ein Trailer ist?
 

1.    Die Welt von Outlander ist so dunkel und so moralisch grau wie Westeros



Und es ist genau genommen, wisst ihr, real.
Keine Beleidung gegen George RR Martins "Westeros", aber für diejenigen von uns, die das Blutvergießen durchtränkt in Geschichte (und Blut auch) mögen, gibt es nichts Besseres als das.
Outlander zeigt den wahren Kampf zwischen Britischen Kräften und schottischen Clans, und die Flüchtlinge von beiden Seiten.
Da ist kein gut oder böse- da sind nur Menschen, getrieben von ihren eigenen Beweggründen.


2.    Da ist ein tiefes, vielleicht heidnisches Geheimnis im Herzen von Outlander



Claire wird in eine andere Zeit versetzt, nachdem sie den Steinkreis Craigh na Dun erforscht.
Ihr wisst, wer auch noch gerne an diesen Steinen rumhängt? Heiden.
Bemerkt auch, da ist eine mysteriöse Figur namens Geillis in den Büchern, die behauptet, sie sei eine Hexe. (Wir würden auch dafür bezahlen, eine Konfrontation zwischen Outlanders Geillis und Game of Thrones Melisandre zu sehen)
 

3.    Tut uns leid, Winterfell, aber wir hängen lieber in Schottland ab.


Versteht uns nicht falsch - wir lieben Game of Thrones exquisite Orte, aber es ist schwer, Szenen, gedreht in den wilden, ungezähmten Landschaften Schottlands zu überbieten. Und es gibt dort auch Schlösser? Yeah, meldet uns an!
 

4.    Jeder will mit jedem schlafen /oder ihn töten
 


Die Schotten sind ein lüsterner Haufen- und unsere Heldin Claire ist von diesen leidenschaftlichen Handlungen nicht ausgenommen.
Was hierbei wichtig zu erwähnen ist (und es ist eine ernste Anmerkung), ist, dass Outlanders Handlung auf den Beziehungen und Entscheidungen der Figuren fundiert.
Natürlich, bei einigen dieser Entscheidungen geht es darum die Kehle deines Feindes aufzuschlitzen, aber andere sind subtiler, und letztendlich viel herzzerreißender.


5.    Battlestar Galacticas Ron D. Moore hält das Ruder in der Hand



Wir haben Vertrauen in Ron. Für die uneingeweihten: Moore ist der Fernseh- Zauberer, der das klobige, kitschige Battlestar Galactica von 1970 in eine geschmeidige, gesellschaftsfähige, Peabody Award gewinnende Serie des 21. Jahrhunderts verwandelt hat.
Wir folgen ihm, wo auch immer er uns hinführt, und mit einer Vorlage wie Outlander sehen wir nichts als entsetzlich viel Spaß voraus.
 

Originalartikel