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Nic's Review

oder auch: Wie man (oder besser frau ;-) ) Outlander erlebt

Lest jede Woche Nic's lebendige Zusammenfassung der neuesten Folge Outlander

 

 

 
 
20.03.2022

Staffel 6 - Folge 2 - Loyalität

 

Neue Folge, neuer Senf
Auf geht’s mit Folge 2! 

Und wir sind direkt bei Indianer-Agent Jamie Fraser im Außendienst. Geht direkt los mit der Forderung nach mehr Waffen. Jamie soll König George (joa, Jamie trifft sich bestimmt mit dem König nächste Woche zum Golf…) sagen, dass die Cherokee mehr Waffen wollen. Jamie ist zögerlich bei dieser Forderung und erklärt, dass die Indianer verstehen müssen, dass der König natürlich zögert Waffen herauszugeben, die ggf. gegen seine eigenen Leute eingesetzt werden. Der Häuptling erklärt, dass sie auch ohne die Waffen des Königs die Siedler umbringen könnten. Er erinnert Jamie daran, dass sie schon einmal auf Seiten des Königs gekämpft haben und dies ggf. wieder tun werden. Aber aktuell haben sie Krieg mit denen, die sich nicht an die Grenze halten, die ihre Hütte auf Indianer-Land errichten, Ackerbau betreiben und das Vieh dort jagen. Wenn der König nicht dafür sorgen kann, dass seine Leute dort bleiben, wo sie hingehören, wie kann er dann dagegen protestieren, wenn die Indianer ihr Land verteidigen. Oh ja… gute Frage. Problem dabei ist nur, dass den „weißen Mann“ Grenzen einen Scheiß interessieren und Ureinwohner eh nicht gelten. Eine Lektion, die die Cherokee, ebenso wie die vielen anderen Stämme, noch bitter lernen werden…. But that’s another story. 

Jamie teilt mit, dass er in Erwägung ziehen wird, den König hierüber zu unterrichten. Ian gefällt die Antwort seines Onkels ganz offensichtlich nicht sonderlich. Als Jamie meint, dass er halt nichts versprechen kann, bedankt sich der Häuptling für die Ehrlichkeit und lädt Ian und Jamie ein, die Nacht dort zu verbringen. Das ist doch mal sehr freundlich. 

Auf Fraser’s Ridge wird gebaut… offensichtlich eine Kirche. Hat Tom Christie wohl sein Vorhaben wahr gemacht. Aber er und die übrigen Neu-Siedler hausen immer noch in den Behelfszelten… aber wie hatte er so schön gesagt „Ein Mann baut erst ein Haus für Gott, ehe er eins für sich baut.“… joa, ganz offensichtlich. 

Claire ist auf Hausbesuch bei Tom Christie und meint, dass seine Hand in ein bis zwei Wochen geheilt ist und sie dann seine andere Hand operieren können. Davon will Tom aber nichts (mehr) wissen, er habe sich dazu entschlossen, die Hand so zu lassen, wie sie ist, da dies offenbar Gottes Wille sei. Joa, von solchen Sachen hält Claire natürlich nix und gibt die entsprechende, leicht gotteslästerliche Antwort. Das schmeckt Tom natürlich gar nicht und er meint zu Claire, dass sie ja sicherlich mit dem Brief vom heiligen Paulus an Timotheus vertraut ist, indem dieser schrieb… aber da unterbricht ihn Malva und beendet seine Ausführungen, nämlich dass eine Frau im Stillen lernen soll, sie hat sich unterzuordnen und nicht über den Mann erheben, sondern zu schweigen. Da kann Claire nur müde lächeln und erwidert, dass Paulus offenbar auf eine Frau getroffen ist, die ihm erheblich überlegen gewesen ist und man daher lieber das komplette weibliche Geschlecht mundtot macht, als fair zu gewinnen. Malva findet dies offensichtlich amüsant und so macht ihr Vater ihr klar, dass der Teufel Arbeit für faule Hände findet… mit anderen Worten „Sieh zu, dass Du an die Arbeit kommst.“ 

Claire knallt Tom an den Kopf, dass er schlicht Angst hat, Angst davor, dass Claire ihm weh tun könnte. Sie hat aber eine Medizin, die ihn schlafen und nichts spüren lassen wird. Tom bedankt sich nochmal, meint aber, er hat zu tun und damit ist der Hausbesuch beendet. 

Draußen trifft Claire dann Alan und Malva und fragt Alan, wie es denn seinem Rücken geht. Viel besser, Claires Salbe habe sehr geholfen, lässt Alan sie wissen. Malva meint, dass sie gerade am Vortag noch darüber gesprochen haben, wie erstaunlich es ist, dass Claire Ärztin ist, obwohl sie doch eine Lady sei. Alan bestätigt dies und fügt hinzu, zumal viele dies für Hexerei halten würden. Claire – wie wir ja wissen, nicht the meek and obedient type – hat dazu nur zu sagen, dass falls ihr Besenstil oder ihre Chirurgenmesser geschärft werden müssen, Alan ihre erste Anlaufstelle ist. Malva meint, dass ihr Bruder kein Interesse an der Heilerei hat, sie aber schon. Das erfreut Claire und sie bietet Malva an, sie am nächsten Tag zu ihrer schwangeren Tochter Marsali (das ist glaube ich das erste Mal, dass Claire Marsali als ihre Tochter bezeichnet…) zu begleiten, vielleicht findet Malva dies interessant. Malva will gerade antworten, da schaltet sich ihr Bruder ein, der Claire wissen lässt, dass Malva Hausarbeiten zu erledigen hat. 

Malva, bzw. Frauen an sich zu der Zeit, konnten einem echt nur leidtun. Erst mussten sie im Haushalt vom Vater schuften und nach der Heirat dann für den Ehemann… und das alles am besten, ohne auch nur einen Pieps von sich zu geben. Zum kotzen! 

Im Cherokee-Dorf bekommt Jamie nächtlichen Besuch. Zwei Damen aus dem Dorf wollen offensichtlich besonders nett zum Bärentöter sein. Dauert etwas, bis Jamie wach und klar wird, dass die netten Hände nicht Claire gehören… Ian ist sehr amüsiert darüber. Schließlich hat Ian ein Einsehen und versucht seinem Onkel zu helfen, indem er den beiden Frauen sagt, dass Jamie der Schöpfer im Traum erschienen sei und ihm aufgetragen hat, dass er erst wieder bei einer Frau liegen darf, wenn er dem Häuptling Waffen gebracht hat. Na, das ist aber doch mal nett von Ian. *lach* Einfach herrlich! Aber letztlich ziehen die beiden Dame wieder unverrichteter Dinge ab und Jamie rät Ian, seine Schadendfreue etwas weniger deutlich zu zeigen. *lach* 

Es ist Morgen und Claire ist bei Marsali, Germain und seine beiden Schwestern spielen vorm Haus. Marsali ist ganz offensichtlich sehr angespannt. Naja, drei kleine Kinder wie die Orgelpfeifen, das vierte kann jeden Moment kommen und ein Ehemann, der sich lieber zukippt als präsent zu sein… wundervolles Leben! Malva hat ihre Hausarbeiten wohl erledigt und ist zu Marsalis Hütte gekommen. Claire begrüßt sie freundlich und fragt Marsali, ob es okay ist, dass Malva bei der Untersuchung dabei ist. Marsali meint, dass es ihr besser eine Lehre sei, nicht zu heiraten und sich von einem Mann anfassen zu lassen, wenn sie nicht genau so enden will. Beim Puls messen bemerkt Claire neue blaue Flecken an Marsalis Handgelenk. Die Kinder stürmen ins Haus, Marsali verliert leicht die Nerven und Claire bittet Malva, die Kinder wieder rauszubringen. Claire will wissen, wo Fergus ist, ob er Marsali nicht helfen sollte. Marsali versucht die blauen Flecken wieder runterzuspielen. Aber Claire glaubt ihr natürlich nicht. Claire hat bemerkt, dass Marsalis Knöchel geschwollen sind und möchte, dass sie ins Haupthaus zieht, damit Claire sie unter Beobachtung halten kann. Claire spricht die blauen Flecke nochmal an, dem Baby zuliebe möchte sie wissen, wo diese herkommen, ob Fergus ihr weh getan hat. Es ist kein Geheimnis, dass er in letzter Zeit mehr trinkt. Marsali meint, es sei nicht seine Schuld. Er hat sie am Arm gepackt, aber nur, weil sie hinter ihm her ist. Sie sei mit dem Temperament ihrer Mutter gestraft und es sei mit ihr durchgegangen. Also er hat sich nur verteidigt, mutmaßt Claire. Marsali meint, sie war es so leid, dass er ständig weg und betrunken ist. Claire meint, dass sie herausfinden müssen, was ihm so zusetzt. Marsali meint, dass sie das genau weiß. Der Narr schämt sich einfach. Er meint, er hätte da sein müssen, um Sie – also Claire und Marsali – zu beschützen. Claire meint, dass das nicht seine Schuld gewesen sei, das hat Marsali ihm auch immer und immer wieder gesagt. Er meint, Marsali hätte gar nicht da – also am Haupthaus – sein sollen, nicht arbeiten sollen. Marsali meint, das sei alles nichts im Vergleich zu dem, was Claire passiert ist. Sie merkt, dass Claire das Gespräch arg zusetzt und entschuldigt sich bei ihr. Aber Claire tut es ab und meint, sie bekommt wohl Kopfschmerzen… ja nee, ist klar Frau Doktor. 

Zurück zu Hause holen Claire direkt wieder die „bösen Geister“ ein… und sie hat keine bessere Antwort darauf, als sich mit einer Portion Äther erstmal die Schalter auszuknipsen. Sorry, aber diese Handhabung geht mir echt gegen den Strich. So leichtsinnig würde „unsere Claire“ echt niemals sein. 

Bree werkelt mit Phosphor, den Lord John ihr geschickt hat, herum. Roger ist etwas beunruhigt, da das Zeug explosiv ist. Bree beruhigt ihn, dass Phosphor erst explodiert, wenn er mit Luft in Berührung kommt, weswegen er auch in Wasser aufbewahrt wird… wie überaus beruhigend. Bree versucht Streichhölzer zu machen und verspricht Roger vorsichtig zu sein. Roger berichtet, dass die Schwiegermutter von Hiram Crombie gestorben ist und Tom Christie Roger gefragt hat, ob er die Trauerfeier machen kann, da der Pfarrer noch nicht da ist. Bree möchte wissen, ob Roger weiß, worüber er predigen will, aber Roger meint, er hat keinen blassen Schimmer. Bree zieht sich ein Tuch über die Nase, schnappt sich ihr Tablett, um draußen weiter rumzuexperimentieren. Der „Masken-Kuss“ erinnert dann schon etwas an das, was die Welt seit gut 2 Jahren mitmacht, oder? ;-)

Jamie kommt nach Hause und scheint sehr große Sehnsucht nach Claire gehabt zu haben und lässt sie wissen, dass er sie sofort haben muss. Himmel, wie lang war der Mann denn weg? Dem brennt der Docht ja ganz gewaltig *lach* Es folgt ein ziemliches Gerumpel im 1. OG *lach*. Scheinbar haben die beiden kein Bett… aber so geordnet und angezogen und vor allem gut frisiert wie die beiden anschließend aussehen, haben die wahrscheinlich eh nur Möbel gerückt. So sieht doch keiner nach nem stürmischen Nümmerchen aus… also echt mal. 

Jamie möchte von Claire wissen, ob sie sich erinnern kann, ob die Cherokee sich auf die Seite der Loyalisten oder der Rebellen stellen. Aber da kann Claire ihm leider nicht weiterhelfen, bei amerikanischer Geschichte kennt sie sich nicht aus. (Tipp von mir: Frag deine Tochter! Die ist schließlich in den USA aufgewachsen und sollte da eigentlich mehr drüber wissen) Jamie erzählt, dass Häuptling „Bird who sings in the morning“ Waffen gefordert hat und Claire versteht direkt, dass Jamie ein Problem mit dieser Bitte hat, da er womöglich einen zukünftigen Feind mit Waffen versorgen könnte. Wieder einmal ringt Jamie mit seinem Gewissen. Wenn er ihnen keine Waffen gibt, könnte es sein, dass sie sich den Rebellen anschließen, wenn er ihnen welche gibt, den Loyalisten… Wie er es macht, ist es falsch. Claire versteht das Dilemma und meint, dass sie zumindest bei einem sicher sei, nämlich dass Richard Brown einen schrecklichen Indianer Agenten abgegeben hätte und sie weiß, dass Jamie das Richtige tun wird. 

Major MacDonald kommt zu Besuch und bei einem Gläschen lamentiert er darüber, wann und wo die Cherokee ja schon an der Seite des Königs gekämpft hätten. Jamie meint, dass die Cherokee bisher eher unentschieden zu sein scheinen, aber sie wissen zumindest genau, was sie nicht wollen: Siedler, die die Grenzen überschreiten und sie erwarten, dass die Krone entsprechend eingreifen wird. Ian mischt sich ein und meint, dass Jamie doch genau wisse, was die Cherokee wollen. Den Major plagt offenbar eine Katzenallergie, so dass er mit Taschentuch im Anschlag und niesend raus rennt. Ian will von Jamie wissen, wieso Jamie die Forderung von Häuptling Bird nach Waffen nicht erwähnt hat. Jamie hat sich dagegen entschieden teilt er Ian mit und außerdem rügt er ihn, dass er sich in Gegenwart des Majors nicht zu Wort zu melden hat. Oha… Jamie erklärt Ian, dass er mit Claire gesprochen hat, um zu wissen, auf welche Seite die Indianer im bevorstehenden Krieg stehen werden und dass Claire dies nicht mit Sicherheit sagen kann. Ian meint, dass sie aber weiß, was passieren wird. Jamie erklärt, dass die royalen Kolonien sich zusammentun und zu einer neuen Nation werden, einer Nation ohne König. Dessen ist sie sich sicher. Ian ist erstaunt, dass die Königstreuen verlieren werden. Jamie meint, dass es zu einem Zeitpunkt kommen wird, an dem er an der Seite der Rebellen kämpfen wird, um diesen Krieg zu gewinnen. Aber er weiß nicht, auf welcher Seite die Cherokee kämpfen werden und wenn der Häuptling Waffen fordert, könnten die ggf. auf sie – also die Rebellen – zeigen. Ian meint, dass es eine Schande wäre, wenn ihre indianischen Nachbarn zu ihren Feinden werden würden. Aber er steht an Jamies Seite. Jamie erinnert Ian daran, dass er diese Unterhaltung für sich behalten muss, dass das Wissen über die Zukunft Segen und Fluch zugleich ist und sie daher ihre Entscheidungen entsprechend treffen müssen. 

Jamie und Claire, den kleinen Germain dabei, sind auf dem Weg zur Beerdigung von Hirams Schwiegermutter und man ist sehr erstaunt darüber, dass die Kirche schon fast fertig ist. Germain will wissen, wieso die Frau Brot auf der Brust hat und Jamie erklärt, dass dies für den „Sin Eater“, den Sündenfresser, ist. Aber ganz so tot, wie gedacht, ist die gute Frau dann doch nicht, was Germain als erstes auffällt. Da macht die Alte auch schon einen tiefen Atemzug und Einsatz Dr. Claire! Sie stellt schnell fest, dass die Frau innere Blutungen hat und in den nächsten Minuten sterben wird… also dann aber wirklich. 
Die Alte kommt etwas zu sich und fragt, was für eine Beerdigung das denn bitte sein soll, beschimpft ihren Schwiegersohn, wo denn ihre gute Brosche, mit der sie beerdigt werden wollte, ist beschuldigt ihren Schwiegersohn als Dieb. Na, das ist doch mal eine nette „Beerdigung“. Roger hat genug davon und fragt die Alte, ob sie nicht weiß, dass sie vor Gott steht… nun ja, das würde er ja auch, ist ihre Antwort. Aber Roger meint, dass sie aber erheblich dichter dran wäre als er und dass sie dann lieber mal ihre Seele für die Ewigkeit vorbereiten sollte. Da taucht auch schon der Sündenfresser auf und merkt an, dass die Tote ja gar nicht tot ist. Nach etwas Hin- und Her schreitet er dann aber zur Tat und verputzt die Sünden von Grannie Wilson in Form des Brotes. Auf dem Totenbett vergibt die Alte ihrem Schwiegersohn dann noch… und dann ist sie endgültig tot. Das ist doch mal eine Beerdigung, von der man auch in Jahren noch erzählen wird. Claires Ruf wird das ganze sicherlich nicht gut tun… aber das ist ihr – wie man ja weiß – eh wuppe.

Es ist Dinner-Time im Haupthaus. Mrs. Bug fragt Marsali, ob Mr. Fraser – also Fergus – denn auch noch zum Essen kommt. Nein, er arbeitet in der Destille ist alles, was Marsali dazu zu sagen hat. Bree ergreift das Wort und verkündet, dass sie aufregende Neuigkeiten haben. Lizzy spricht natürlich direkt das aus, was scheinbar alle denken, nämlich, dass Bree schwanger ist. Jamie springt direkt auf… aber da muss Bree ihn leider enttäuschen. Nein, sie ich nicht schwanger, sie hat etwas erfunden. Sie zückt ihre Streichhölzer, zündet eins an… und die Freude der anderen hält sich in sehr engen Grenzen, was Bree sichtlich verletzt. Sie entschuldigt sich, dass dies nicht die Neuigkeiten sind, die alle erwartet haben. Aber Claire tut das, was eine gute Mutter macht und bestärkt Bree. Richtig so! Und auch Roger bekommt für das Handling der eher ungewöhnlichen Beerdigung von Grannie Wilson ein Lob. Roger erzählt, dass Tom Christie ihn gefragt hat, ob er beim nächsten Gottesdienst predigen kann. Wieso Tom das nicht selbst macht, will Bree wissen. Na, weil er kein Priester ist. Roger ja auch nicht, wie Bree ihn erinnert. Roger meint, dass der Reverend – also sein Vater – ihn von oben vielleicht beobachtet und stolz ist. Jamie meint, dass es ihm lieber ist, dass Roger predigt statt Tom Christie, da dieser mit seinem Glauben eher für Ärger sorgen könnte und Jamie das nicht zulassen wird. Roger meint, dass er gern einspringt. Claire hat auch noch die Info, dass sie gebeten wurde, die Kirche nie wieder zu betreten. Da Grannie Wilson offensichtlich von den Toten wieder auferstanden ist, halten einige der neuen Siedler Claire offensichtlich für eine Hexe. Ob sie das nicht stört will Bree wissen. Naja, es ist ja nicht so, als ob sie das zum ersten Mal hören würde, meint Claire. Außerdem hat sie nicht vor, den Forderungen nachzukommen. Roger meint noch, vor allem nicht, da er ja jetzt predigt. Das wird Claire ja sicherlich nicht verpassen wollen. Da durchzuckt es Marsali und sie meint leicht panisch zu Claire, dass etwas nicht stimmt, es würde sich total anders als bei den anderen anfühlen. Und so wird Marsali in Claires Praxis gebracht… es kann dann abgeräumt werden, würde ich mal sagen. 

Claire ist sehr beunruhigt über den Zustand von Marsali. Die Geburt geht nicht voran. Claire meint zu Jamie, dass sie sicherlich einen Kaiserschnitt machen könnte, um das Baby zu retten… sie spricht nicht weiter, aber Jamie spricht das aus, was sie denkt… aber nicht Marsali. Wo zur Hölle Fergus ist, will Jamie wissen. Claire erzählt Jamie, dass Marsali meint, dass Fergus sich die Schuld an dem gibt, was mit den Browns passiert ist. Jamie bestätigt dies. Claire macht klar, dass es nicht seine Schuld gewesen ist. Jamie meint, dass das für Fergus keine Rolle spielt und falls Marsali oder dem Baby etwas passiert, er die Schuld natürlich bei sich suchen würde. Jamie meint, dass er sich jeden Tag aufs Neue dafür verflucht, was Claire passiert ist. Claire versucht Jamie zu beschwichtigen und meint, dass keiner von ihnen etwas hätte tun können, um das zu verhindern und außerdem seien sie doch zu ihrer Rettung gekommen. Jamie solle Fergus lieber schnell finden, oder er wird wirklich etwas zu bedauern haben. Jamie will Roger losschicken, um Fergus zu holen. 

Bree taucht mit Malva im Gepäck auf. Falls Malva wirklich Interesse daran hat, Claire zu helfen, dann sei jetzt der richtige Zeitpunkt. 

Roger ist wie vom Teufel verfolgt zur Destille geritten und findet Fergus bei seiner neuen Lieblingsbeschäftigung: Sein Selbstmitleid im Whisky ertränken. Roger ist sichtlich angepisst und teilt Fergus mit, dass Marsali dabei ist, ihr Kind zu kriegen. Claire sei doch bei ihr, meint Fergus, die kümmert sich darum, er wäre eh nur im Weg. Sie will aber ihn, ist die Antwort. Roger ist richtig pissig, Fergus wird es bereuen, falls er nicht dabei ist. Aber davon will Fergus nichts hören, Roger soll ihn in Ruhe lassen, es sei eh zu spät. Da platzt Roger der Kragen. Marsali ist in Gefahr und braucht ihn jetzt, Fergus soll sich zusammenreißen und der Mann sein, für den Marsali ihn hält, der Mann, der Fergus zu sein versprochen hat. Selbst wenn er nur so tut, aber vielleicht muss er das gar nicht, wenn er sie sieht. Joa… die Ansage hat gesessen.

Zurück in Praxis Dr. Claire sieht es immer noch nicht besser aus. Marsali sagt zu Adso, der bei ihr mit im Bett liegt, dass falls sie stirbt, er dafür sorgen soll, dass Mistress Fraser keine Autopsie an ihr durchführt. Dies lässt beide Frauen schmunzeln. Marsali meint, dass sie Claire gut genug kennt um zu wissen, wie sie aussieht, wenn sie sich Sorgen macht. Marsali hätte gerne Papier und Tinte. Wieso möchte Claire wissen… sie möchte ihrer Mutter schreiben. Claire versucht, Marsali zu versichern, dass alles gut gehen wird und Claire alles in ihrer Macht stehende tun wird, damit dies der Fall ist. Aber falls es ihr dann besser geht, bekommt sie natürlich Papier und Tinte um zu schreiben. 

Und et voilá Fergus ist da! Und er teilt Claire auch direkt mit, dass er da aus dem Bordell eine Methode kennt, wie die Geburtswehen beschleunigt werden können. So haben sie schon Joan auf die Welt geholfen… nun ja. Claire meint, sie hätte davon gehört, das sei aber dann eher eine ungewöhnliche Methode. Und mit einem leichten Grinsen lässt sie die beiden dann mal lieber allein. Marsali meint, dass sie sterben wird. Fergus meint, dass sie das doch immer denkt… Und damit macht sich Fergus Fraser an die Arbeit um auf dann doch sehr unkonventionelle Art und Weise seiner Frau beim gebären zu helfen, während Claire, Bree, Jamie und Malva direkt nebenan sitzen. Ich frag mich grad, was man wohl in einem modernen Krankenhaus von dieser Methode halten würde… *lach* 

Bree und Jamie machen sich lieber mal vom Acker… das Hörspiel möchten sie nicht weiter miterleben *lach* 

Malva ist von dem ganzen offensichtlich ein wenig verwirrt und fragt, ob die beiden es wirklich gerade tun. Sie dachte erst, Marsali hätte Schmerzen, aber einigen Frauen gefällt es wohl. Dies kann Claire nur bestätigen. Malva meint, dass dies ja dann nur Sünderinnen und Huren sein können. Aber Claire versucht ihr zu erklären, dass wenn man jemandem liebt, man sich gegenseitig Freude bereiten will. Vielen Frauen gefällt es wirklich. Und damit ist die Aufklärungsstunde erstmal beendet. 

Ian ist im Stall und betet für das Kind als Bree dazu kommt. Ian möchte von ihr etwas über die Cherokee wissen. Jamie hat ihm von der Revolution erzählt und dass es danach ein neues Land geben wird. Die Vereinigten Staaten von Amerika meint Bree. Mit einem Strahlen in den Augen fragt Ian, ob die Indianer ein Teil dieser Nation sein werden. Aber da hat Bree leider schlechte Nachrichten für ihn. Die Weißen werden ihnen erzählen, dass es so ist, aber nicht wirklich. Sie werden an Plätze weit weg von den Orten ihrer Vorfahren gebracht. Aber wieso, die Cherokee sind stark, meint Ian. Aber nicht stark genug. Noch mehr Siedler, von überall auf der Welt, werden kommen und sich das nehmen, was sie wollen und die Indianer werden darunter leider. Ian nimmt das sichtlich mit und er meint, da er weiß, was passieren wird, ist er auch dafür mitverantwortlich. Ach, der arme Kerl. 

Offensichtlich war der unkonventionelle Weg genau der richtige, denn das Baby kommt. Es ist ein Junge, den Claire Fergus in die Arme legt. Aber als Fergus sich seinen neugeborenen Sohn anschaut merkt, er, dass etwas nicht stimmt. Er gibt das Kind Claire zurück und geht. Marsali ist sichtlich verwirrt. Was Fergus gesagt hat, will sie wissen. Claire teilt Marsali mit, dass ihr Baby ein Zwerg, aber kerngesund ist. Sie legt Marsali das Baby in die Arme. Marsali schaut ihren Sohn an und ist sofort verliebt. 

Bei den MacKenzies kriegt der schlafende Jemmy einen Kuss von seiner Mutter, während sein Vater mit den neuen Streichhölzern voller Begeisterung Kerzen anzündet. Bree meint, dass sich niemand für die Streichhölzer interessiert, worauf Roger meint, was wohl passiert wäre, wenn Edinson so gedacht hätte. Nun ja, Edison war ein Mann während schwanger werden offenbar das einzige sinnvolle ist, was sie als Frau tun kann, meint Bree. Ist es wirklich das, was Bree stört oder eher die Tatsache, dass sie jetzt schon eine Weile versuchen schwanger zu werden. Vielleicht ist es einfach nicht der richtige Zeitpunkt meint Bree. Und da sie ja beschlossen haben, für immer dort zu bleiben, müssen sie einfach Geduld haben. Es klopft. Bree und Roger sind offenbar überrascht. Wer mag noch zu so später Stunde vor der Tür stehen. Roger macht auf und der kleine Aidan steht vor der Tür. Er war auf Hasenjagd und hat sich irgendwie verlaufen. Roger meint, er wollte eh grad einen Spaziergang machen und zeigt Aidan den Weg. Aber vorher fragt er ihn noch, ob er einen Trick sehen möchte. Er führt dem Jungen ein Streichholz vor. Aidan meint, dass das ein Wunder ist, worauf Roger meint, dass das kein Wunder, sondern Wissenschaft ist. Seine Frau hat das gemacht, sie ist ein Genie. 

Jamie kriegt Besuch von den Cherokee. Häuptling Bird möchte wissen, ob er die Forderung nach Waffen an den König weitergegeben hat. Jamie muss mitteilen, dass er sich dagegen entschieden hat und versucht zu versichern, dass es das Beste für die Indianer sei. Nun, das nimmt der Häuptling zur Kenntnis und lässt Jamie wissen, dass sie sich nicht zum letzten Mal gesehen haben. 

Ian ist mit der Entscheidung seines Onkels nicht einverstanden. Trotz dessen, was Jamie ihm erzählt hat, meint sein Onkel. Gerade wegen dem was er ihm erzählt hat. Ian meint, dass er eine Verwandtschaft mit den Indianern hat. Was denn mit ihrer eigenen Verwandtschaft ist, will Jamie wissen. Bree hat Ian von den Ungerechtigkeiten erzählt, die die Indianer erwarten und Ian meint, sie haben jedes Recht verdient, sich verteidigen zu können. Und wenn Jamie ihnen nicht hilft, er wird es tun. Jamie fragt, wo Ian Waffen für sie finden und wie er diese vor allem bezahlen will. Ian meint, dass er das nicht weiß, er aber schon einen Weg finden wird. 

Bree und Jamie haben eine Unterhaltung bei Regen und Gewehr putzen. Sie kommen auf die Fischerleute und vor allem die Kirche zu sprechen. Die Vorstellung von der Kirche in der Hand von Tom Christie gefällt Jamie so gar nicht. Denn in Christies Hand kann die Kirche zu einer Kriegswaffe werden. Na, aber Jamie wäre ja nicht Jamie, wenn er nicht dafür eine Lösung finden würde. Gesagt getan und auf geht’s zur Baustelle. Jamie erinnert Tom an seinen Freimaurer-Eid und schlägt ihm vor, dass die Kirche dann eine Begegnungsstelle sein soll. Weder protestantisch noch katholisch. Ein Ort, in den jeder Mann, jede Frau und jedes Kind mit Gott im Herzen eintreten kann. Damit kann sich Tom wohl abfinden. Also fügt Jamie noch hinzu, dass dies auch für seine Frau zutrifft und Jamie macht klar, dass er weiteres Gerede über Hexerei nicht dulden wird. Tom meint, dass sie dann wohl den Kirchturm wieder abbauen sollten. Aber das verneint Jamie. Ist doch ein schönes Teil und es braucht eine Glocke, so dass alle zum Gottesdienst oder Unterreicht gerufen werden können. Ein Treffpunkt für alle eben. Und damit zieht der gut gelaunte Jamie wieder ab. 

Gute Laune hat Tom nun definitiv nicht mehr, sofern er sowas überhaupt schon jemals gehabt hat. Und als dann auch noch die Milch sauer ist, weil Malva ihren Pflichten nicht nachgekommen ist, ist er so richtig angefressen. Das kommt, weil sie zu viel Zeit mit Mistress Fraser verbringt, mault er. Malva hat die gleiche dunkle Seele wie ihre Mutter, schreit Tom rum. Und Malva wisse ja, was mit ihr passiert ist. Da muss offensichtlich jemand Dampf ablassen… wie gut, wenn man dann Kinder hat und im 18. Jahrhundert lebt. Aber als Tom versucht, Malva mit dem Gürtel den Hintern zu versohlen, klappt das wegen seiner Hand nicht. Na, so ein Ärger aber auch…. Is it just me oder hat Malva, als sie da so über den Tisch gebeugt ist, so ein kleines bisschen Ähnlichkeit mit Jenny? 
Malva guckt ihren Vater mit einem Blick an, bei dem einem echt anders wird, so ein leichtes, überlegenes Lächeln um den Mund herum… passt ihrem Vater auch absolut nicht. Wundert mich, dass er ihr nicht eine ins Gesicht haut. 

Ian ist zum Baby-Besuch bei Marsali. Der kleine Kerl heißt Henri-Christian, wie Marsali Ian wissen lässt. Ian spricht eine Art indianischen Segen für das Baby, als Jamie sich dem Haus nähert. Er hört Ian reden und lauscht dann, als Ian Marsali erzählt, dass er auch ein Kind hatte. Marsali soll ihm glauben, dass Fergus trauert, aber wieder zurückkommen wird. 

Am Haupthaus taucht Tom Christie auf und lässt Claire, die grad die Veranda fegt, wissen, dass seine Hand schlimmer geworden ist. Sie hält ihn davon ab zu schreiben, er hat nochmal darüber nachgedacht und auch gebetet und er hat nun verstanden, dass Gott Claire aus einem Grund zu ihm geführt hat. Er wird sich von Claire operieren lassen. Claire erwidert mit leicht amüsierter Mine, dass es ihr natürlich nicht zusteht den Plänen des Allmächtigen im Weg zu stehen. Aber wie sie ja schon gesagt hat, müsse zunächst die andere Hand komplett verheilt sein. Wenn dem so ist, soll er zurückkommen. Tom geht und Claire schnappt sich wieder ihren Besen… 

Claire wandelt des Nachtens durchs Haus und findet Jamie am Schreibtisch. Er hat an den Gouverneur geschrieben und die Forderung von Chief Bird nach Waffen entsprechend weitergegeben und sogar empfohlen der Bitte nachzukommen. Wenn der Gouverneur es genau so sieht, werden die Cherokee ihre Waffen bekommen und können damit tun, was sie wollen. Claire möchte wissen, was Jamie dazu bewogen hat, seine Meinung zu ändern. Ian. Jamie erzählt Claire was er mit angehört hat, dass Ian mit seiner Mohawk-Frau ein Kind hatte. Er kämpft für sie, weil sie seine Familie sind, seine Loyalität ihnen gehört und Jamies Loyalität gehört Ian. Claire bestätigt Jamie, dass er das richtige tut. Jamie versiegelt den Brief… und die Folge ist vorbei. 

Da ist eine ganze Menge passiert, ohne dass es wirklich „aufregend“ im Sinne von actionreich wurde. Also nicht falsch verstehen, ich meine das nicht negativ. Man kann es wohl auch die Ruhe vor dem Sturm nennen. Auf jeden Fall passiert so viel in der Folge, dass man dies bei nur einmaligem Gucken alles gar nicht richtig aufnimmt. 

Henri-Christian… mir blutet das Herz, wenn ich an den kleinen Mann denke. 
Die Tatsache, dass Fergus und Marsali mit Sex die Geburt voranbringen, fand ich in den Büchern schon… strange. Aber die Umsetzung in der Folge war schon sehr stilvoll und vor allem auch lustig. 

Ich hatte es letzte Woche schon gesagt, aber wie toll ist bitte Malva! Wie sie Tom nach der misslungenen Tracht Prügel angeguckt hat… dieser Blick und die Sturrheit mit der sie den Blick auch nicht abgewandt hat, der Hammer! Es steckt definitiv etwas Dunkles in dem Mädel.

Roger liest Fergus die Leviten und stärkt Bree den Rücken. Wie tough ihn das Leben im 18. Jahrhundert und alles, was er da schon durchleben musste, gemacht hat. Nix mehr zu sehen vom smarten Oxford-Professor in Tweet. Roger ist und bleibt einfach einer meiner Lieblings-Charaktere sowohl in den Büchern als auch in der Serie. Dass ich Richard Rankin sowieso liebe muss ich nicht nochmal betonen, oder? ????

Und Young Ian… der Kerl hat so ein großes Herz, der schottische Mohawk. So langsam erfahren wir, was während seiner Zeit bei den Mohawk passiert ist. Bin gespannt, ob sie noch mehr von Ian erzählen… 

Nur diese Äther-Sache mit Claire finde ich einfach nur… blöd. Sorry. Das macht keinen Sinn und ist so gar nicht Claire. Passt einfach nicht. Mal gucken, wo das noch hinführt… 

So und nun kann es bitte direkt mit Folge 3-8 weitergehen… diese Warterei jede Woche nervt mich jetzt schon ???? 

Yours truly
Nic