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Nic's Review

oder auch: Wie man (oder besser frau ;-) ) Outlander erlebt

Lest jede Woche Nic's lebendige Zusammenfassung der neuesten Folge Outlander

 

 

 
 
24.03.2020

Staffel 5 - Episode 6 - Better To Marry Than Burn

 
 
 
 

Halbzeit, Bergfest, Staffel schon wieder halb rum oder wir haben noch eine halbe Staffel vor uns... man kann es so oder so sehen, wir sind jedenfalls bei Folge 6. 

Also los geht’s! 

Na, den Berg und die Straße kennen wir doch... Oh, wir sind in Schottland.. im Jahr 1746, also offenbar rund um Culloden. Wir fangen also wieder mit einem Rückblick an. Wer um alles in der Welt ist das? Ah, ein Jocasta-Rückblick! Nun wird ein Schuh draus. Okay. Jocasta sitzt also mit ihrer Tochter in der Kutsche, während Hector Cameron – Samuel Torrington, wie er sich den Dragonern vorstellt – versucht, alles zu regeln. Der Duke of Cumberland hat also angeordnet, dass alles durchsucht wird. Also steigen Jocasta und ihre Tochter aus und es wird durchsucht... naja, durchsuchen ist für mich dann noch was anderes. Als man wieder einsteigen will, stapft Jocastas Tochter in Mist und bleibt stecken. Der eine Rotrock will ihr galant helfen und sieht eine Kiste unter der Kutsche.Tja, hätte er mal direkt besser durchsucht....  Die Kiste wird direkt aufgebrochen – wieso die Kofferkisten nicht durchsucht wurden, weiß wohl nur die englische Armee - und es wird Gold mit dem Wappen des französischen Königs gefunden. Jakobiten-Gold! Na Bravo. Offenbar hat Jocasta da nichts von gewusst, so wie es aussieht. Es werden die Pistolen gezogen, der Kutscher schießt direkt mal den einen Rotrock um, Hector zielt auf den anderen... und trifft stattdessen seine eigene Tochter! Himmelsackra! Das Mädel ist direkt tot. Auch der andere Rotrock wird abgemurkst. Hector zieht Jocasta von der Leiche ihrer Tochter weg, packt das Gold ein und auf geht’s. Tote Rotröcke und tote Tochter werden einfach so am Straßenrand liegen gelassen. Alles was Jocasta von ihrer Tochter bleibt ist ein grünes Band. Himmel, das ist hart. 

Zeitsprung nach River Run, bummelige 30 Jahre später, wo Jocasta, besagtes grünes Band in der Hand, dasitzt und frisiert wird. Es wird geklopft und Mr. Duncan Innes kommt rein. Ach guck, nun bekommt auch der endlich ein Gesicht. Hatte er ja in Folge 1 schon, aber da hab ich ihn null zur wahrgenommen. Und ist ja auch kein Wunder, wenn dem Mann nur eine Hand und nicht – wie im Buch - der gesamte Arm fehlt. 
Nunja. Er hat also ein kleines Geschenk für seine Zukünftige. Ein kleines mit Lavendel gefülltes Kissen mit aufgesticktem MacKenzie-Motto... wie reizend. Das Kissen sei ein Zeichen seiner Zuneigung. Innes meint, dass er genau wisse, dass Jocasta nicht vor Leidenschaft für ihn brennt. Er erzählt was davon, dass der Name Innes aus dem Gälischen kommen würde... und da Jocasta das offenbar genau so langweilt wie mich, unterbricht sie ihn mit einem „Dankeschön“ und beteuert, dass sein Geschenk sehr nett ist. Die ganze Unterhaltung ist extrem... awkward! Ulysses taucht auf und damit ist Mr. Innes erstmal abgemeldet. Ulysses teilt Jocasta mit, dass ihr Neffe – also uns Jamie – und Mr. Forbes unten auf sie warten. Nachdem Mr. Innes sich vom Acker gemacht hat meint Jocasta zu Ulysses, dass sie den Blick, den er dem armen Mann zugeworfen hat, genau fühlen konnte. Ulysses meint, dass er nur möchte, dass sie glücklich ist. Jocasta meint, dass Glücklichsein nichts damit zu tun hätte, mit der Zeit würde Mr. Innes ihr vielleicht etwas Frieden verschaffen. Nunja, auch ein Grund um jemanden zu heiraten... 

Jamie liest die zu unterzeichnenden Dokumente durch als Jocasta von Ulysses in den Raum geführt wird. Mr. Forbes, die kleine Schleimbacke, meint, dass Miss Brianna sicherlich die Großzügigkeit, die sie – also Jocasta – deren Sohn – also Jemmy – gegenüber zeigt zu schätzen weiss. Jamies Blick spricht Bände. Aber ob Jocasta denn sicher sei, dass Mr. Innes auch versteht, was dies bedeutet, was Jocasta bestätigt. Also wird unterschrieben und der kleine Jeremiah Alexander Ian Fraser MacKenzie wird zum neuen Master von River Run gemacht. Wissen die Erziehungsberechtigten das überhaupt?

Besagter neuer Master ist grad extrem schlecht gelaunt. Wieso liegt der eigentlich wieder in seinem Körbchen? Neulich ist er schon fast gelaufen und nun wieder Baby?  
Anyway: Roger meint, als er einen weitere nassen Lappen in Händen halt, dass er machmal alles für eine Schachtel Taschentücher – also die guten Tempos – geben würde. Ja, ohne TaTü-Box wäre ich auch aufgeschmissen. Kann ich also gut nachvollziehen! 

Bree meint, Roger hätte mit zur Hochzeit gehen können, sie wäre schon mit einem erkälteten Kind klar gekommen. Roger meint, dass er das wisse, er aber halt gern helfen wollte. Aber Bree kennt den waren Grund. Jocasta hat Roger bei ihrer Hochzeit beleidigt, also meint er, er würde sie beleidigen, indem er ihrer Hochzeit fern bleibt. Bree entdeckt, dass Adso ein kleines Geschenk mit nach Hause gebracht hat. Eine große Heuschrecke. Und wie auf's Stichwort fliegen auch noch weitere Familienmitglieder von Flip ans Fenster. Roger meint, dass das kein Geschenk von Adso sei, und da sehen sie, dass sich draußen ganze Horden von Heuschrecken tummeln... Da scheint wohl eine Plage über Fraser's Ridge hereinzubrechen.  

Auf River Run scheinen die Feierlichkeiten wohl auf der anderen Uferseite stattzufinden. Ein wenig unpraktisch, oder? Aber wieso schon am Vortag? Komische Sitten sind das. 

Jamie guckt sich das alles erstmal aus der Ferne an, Claire kommt dazu. Jamie meint, dass Murtagh an Jocastas Seite hätte sein sollen. Und er steht da und macht gute Miene mit den Leuten, die Murtagh tot sehen wollen. Claire meint, er sollte nicht so hart zu sich selbst sein. Er hat Murtagh gebeten zu warten und wenn er heute nicht dort ist, ist das seine eigene Entscheidung. Jocasta Zuliebe sollten sie versuchen, den Tag zu genießen. Und damit stürzt man sich ins Getummel. 

Na, wer schwingt denn da das Tanzbein? Der gute Lord John. Offenbar ist er sowas wie der beliebteste Junggeselle weit und breit. Armer Kerl. Jamie entdeckt Tryon und muss ihn dann wohl leider seine Aufwartung machen. Claire begrüßt die Gattin des Govenors mit „Mrs. Tryon“ und wird vom Govenor recht rüde darauf hingewiesen, dass sie „Her Excelency“ sei. Was ein ätzender Mensch. Aber seine Frau scheint da weniger Probleme mit zu haben. 
Tryon teilt Jamie mit, dass es ein neues Gesetz gibt, das Versammlungen von mehr als zehn Personen untersagt.... kommt mir gerade extrem bekannt vor. Corona nun auch schon bei Outlander? Lord John merkt an, dass man wohl der Meinung sei, wenn sich Männer nicht zusammenrotten können, können sie auch nichts aushecken. Genau so ist es, meint Tryon. Der Govenor meint, wenn man eher an so etwas gedacht hätte, würde Lieutenant Knox vielleicht noch unter ihnen weilen. Ein Schatten geht über Jamies Gesicht. Die Frau vom Govenor rügt ihren Mann, dass dies doch kein Thema für eine Hochzeit wäre. Mrs. Tryon meint zu Claire, sie sollten die Männer doch mit ihren Politikgesprächen alleine lassen und die beiden Mädels ziehen erstmal von dannen. 

Zurück auf Fraser's Ridge fliegen die Heuschrecken munter umher. Man hat sich im großen Haus versammelt um eine Lösung zu finden. Man meint, dass der richtige Schwarm erst noch kommen würde. Man sollte das Feld abbrennen und fertig wäre die Sache. Roger versucht sich Gehör zu verschaffen, Bree guckt beunruigt, Fergus und Marsali ebenfalls. Keiner hört Roger zu... bis der einmal kräftig losbrüllt. Roger meint, dass die Panik, die sie spüren sie vor Gefahr schützen will. Sie sich aber vorstellen sollten, was wäre, wenn dort Feuer wäre. Dann wäre man die Viecher los, meint jemand. Roger meint, vielleicht... bis noch mehr kommen. Roger meint, sie würden noch viel mehr riskieren. Ein Windstoß und ihre Häuser könnten Feuer fangen. Ob sie wirklich dieses Risiko eingehen wollen. Einer meint, wenn Colonel Fraser da wäre, hätte er eine Lösung parat. Roger meint, dass Colonel Fraser nunmal zehn Tagesritte entfernt sei. Man will wissen, was Captain MacKenzie denn meint, was sie tun sollen. Tja, darauf hat Roger leider keine Antwort... Die Mienen von Fergus und Brianna werden nicht besser... 

Zurück auf River Run wo Claire und Mrs. Tryon beobachten, wie eine extrem bizarr aussehende, im Boot aufrecht stehende Gestalt übergesetzt wird. Claire fragt, ob das Philip Wylie ist. Mrs. Tryon fragt, ob Claire ihn kennt, woraufhin Claire meint, er sei zwar unter dem ganzen Puder schwer zu erkennen, aber ja, sie kenne ihn. Man hat sich bei einem Dinner in Wilmington kennengelernt. Sie hätte ihn ziemlich nervtötend gefunden. Mrs. Tryon meint, seit er aus Paris zurück sei, sei er zu einem extremen Dandy geworden. Mrs. Tryon hat auch noch etwas aus der Gerüchteküche. Mr. Wylie soll hohe Schulden haben, da er sein Vermögen beim Spielen und in Häusern eines bestimmten Rufs verloren habe. Claire befürchtet, dass er auf die beiden zukommt, Mrs. Tryon meint allerdings, dass er auf nur Claire zukommt. Sie wird aber mal gucken, ob sie ihn abgelenkt bekomme. Als Frau eines Politikers würde das schließlich zu einem ihrer Talente gehören. 

Nachdem Mrs. Tryon ihre Mission angetreten hat, kommt Claire nicht umhin, das Gespräch von zwei auf einer Bank sitzenden Damen zu hören, die sich über den Artikel eines gewissen Dr. Rawlings unterhalten und sich fragen, was für eine Frau das sei, die vorsätzlich versuchen würde, eine Schwangerschaft, die ja ein Segen Gottes wäre, zu verhindern. Claire kann natürlich ihre Klappe nicht halten und meint, vielleicht die Art von Frau die keine unendliche Zahl von derartigen Segnungen versorgen kann. Das lässt die beiden Schnepfen verstummen. Claire verabschiedet sich und rennt natürlich direkt in Mr. Wylie rein. Der schlabbert ihr erstmal die Hand ab... bääääh! Claire meint, er würde recht gut aussehen, woraufhin der Herr ihr mitteilt, dass der Handel mit England wieder laufen würde und er davon einen Anteil erhalten hätte. Er schmiert Claire schön Honig ums Maul, als die rettende Mrs. Tryon auftaucht und Claire mit einem Vorwand aus den Fängen dieses lächerlichen Gockels befreit. Das schmeckt ihm natürlich gar nicht. 

Zurück auf Fraser's Ridge werden tote Heuschrecken von der Veranda gefegt. Bree spricht Roger gut zu, er hat sein Bestmögliches getan. Er meint, das solle sie Ronnie Sinclair oder Kenny Lindsay sagen. Bree meint, dass die nur Angst haben, das sollten sie auch, meint Roger. Wenn der Schwarm über die Farmen herfällt, werden sie im kommenden Winter alle verhungern. Roger wünschte, Jamie wäre dort. Bree meint, was sollte er denn bitte anders machen. Roger meint, dass er genau das gerne wissen würde, er hat sich genug den Kopf zerbrochen. Dann scheint Roger einen Geistesblitz zu haben. Es sei schon lustig wie gewisse Sachen in Deinem Gedächtnis bleiben, meint er. Heuschrecken und Rauch. Er erinnert sich an eine Geschichte, die sein Vater ihm vorgelesen hat als er ein Kind war. Etwas über eine Heuschreckenplage irgendwo im Westen der USA. Bree guckt ihn erwartungsvoll an und meint, dass sie hofft, dass da noch mehr sei. Roger meint, man hätte Rauch genutzt um sie zu vertreiben ehe sie landen konnten. Bree fragt, ob er meint, dass das funktionieren könnte. Roger wird ganz enthusiastisch. Es könnte klappen, sie müssten ringsum das Feld Feuer machen um Rauch zu haben, so dass wenn der Schwarm kommt, er nicht im Feld landen wird. Sie werden zwar ein wenig der Ernte verlieren, aber den Rest würden sie retten. Bree meint, dass das funktionieren könnte. Roger wirkt ganz überzeugt von seiner Idee. Nun müssen sie nur genug Rauch hinkriegen, dass das Feld eingenebelt ist. 

Zurück auf River Run stattet Jamie dem Govenor einen Besuch in dessem herrschaftlichen Zelt ab. Wieder mal gibt es nur ein Gesprächsthema: Die Regulatoren. Alle Männer, die in Hillsborough dabei waren hätten schon vor Monaten verhaftet werden müssen, meint Tryon. Was ist denn auf einmal mit der Begnadigung? Also für alle außer Murtagh? 
Nunja, Jamie möchte wissen, was passiert, wenn die Männer sich weigern, sich der Justiz des Königs zu unterwerfen. Dann wird Tryon dem Sheriff den Befehl geben, sie entsprechend zu disziplinieren. Wie er Jamie schon direkt nach seiner Ankunft in Amerika sagte: Es gibt das Gesetz und dann das was getan wird. Jamie will wissen, warum das ganze gerade jetzt. Mrs. Tryon hätte erwähnt, dass sie auf dem Weg nach New York wären. Ja, das sollte noch diskret behandelt werden, bis es öffentlich wird, aber ihm wurde der dortige Govenorsposten angeboten. Es gibt noch einige kleine Formalitäten zu erledigen aber Freunde von ihm dort hätten ihm versichert, dass es so gut wie in trockenen Tüchern sei. Jamie meint, die Freunde wissen aber, welchen Ärger man dort mit den Regulatoren habe. Tryon erzählt, anfangs, als er sein Amt in North Carolina übernahm, hätte seine Frau eine Woche lang nur geheult. Er hätte viele ihrer Vorbehalte geteilt, aber mittlerweile sei ihm der Ort sehr ans Herz gewachsen. Er will nicht, dass sein Vermächtnis Chaos sein wird. Jamie meint, dass einige dieser Männer zuweilen Wilde sind, aber dennoch sie sind nicht komplett gottlos. Er will gerade sagen, dass ein Vermächtnis der Gnade eine gute Sache wäre, da unterbricht ihn Tryon. Sie werden Gnade erhalten, wenn sie sie denn wählen. Himmel oder Hölle. 

Zurück auf Fraser's Ridge fliegen die Heuschrecken immer noch. Roger rührt mit Jo oder Kezzy irgendwas in den gesammelten Kochtöpfen zusammen und als Bree fragt, bestätigt er, dass es sich um Scheiße handelt... na wundervoll. Aus den Töpfen möchte ich dann aber kein Essen mehr essen *örks*. 
Roger meint, sie müssten so viele Töpfe wie möglich fertig machen. Roger erklärt mit der Mischung aus Dung und irgendeinem Öl würde das ganze, wenn man es anzündet, qualmen wie ein Schornstein. Er überlässt Bree das Scheißerühren und meint, dass er nur noch nicht wisse, wie man den Rauch am besten verteilt. Brees Blick fällt auf die Laken auf der Leine. Sie hat offenbar eine Idee. Sie meint, Roger sollte ihr die Lösung dieses Problems überlassen und weiter seine Scheiße umrühren. 

Und zack zurück bei Jocasta. Claire sucht Jamie und fragt eine der Sklavinnen. Nein, keine Spur von Jamie, ob man nach ihm suchen lassen soll? Nee, tut nicht Not. Statt Jamie hat aber Mr. Wylie Claire wieder gefunden und hängt ihr nun wieder am Hintern. Der Typ ist echt schlimmer als jede Scheißhausfliege. Mr. Wylie gibt schön mit seinem Hochzeitsgeschenk für Jocasta an, Chantilly-Spitze, ein Lieblingsstück der Mätresse von König Louis von Frankreich, was Claire offensichtlich nicht die Bohne interessiert. Sie will gehen... aber die gepuderte Scheißhausfliege versperrt ihr den Weg und nölt sie weiter zu. Derartige Dinge wären natürlich schwer zu bekommen, aber man muss natürlich die richtigen Leute kennen. Claire meint, feine Spitze wäre im Hinterland nicht sonderlich von Nutzen, woraufhin Wylie kund tut, wenn sie die richtigen Leute kennen würde, müsste sie nicht im Hinterland leben, dann würde sie die besseren Sachen des Lebens genießen. Er würde sie mit allem, was ihr Herz begehrt, versorgen. Mr. Wylie erwähnt, dass er einen irischen Gentleman, der Seehandel betreibt, kennen würde. Bei „irisch“ wird Claire natürlich direkt hellhörig. Sie fragt, ob er einen Schmuggler meint. Da fühlt sich aber jemand ein wenig angegriffen. Ob sie ihn für einen gemeinen Dieb halten würde. Er hat lediglich gesagt, dass er gewisse Freunde hat, die rare und exquisite Dinge anbieten würden. Und zack hat Claire etwas im Sinn. Sie meint, sie hätte da etwas, was vielleicht von Interesse für ihn wäre. Na der Typ hat aber ganz sicher was komplett anderes im Sinn als Claire. 

Claire hat die gepuderte Scheißhausfliege offenbar in einen der Salons des Hauses mitgenommen, schenkt ihm nun einen großzügigen Schluck Whisky ein und sich selbst auch. Dabei beäugt Wylie ganz genau ihre Hände. Er probiert und findet den Whisky großartig. Claire meint, ihr Mann würde ihn herstellen. Da will Wylie wissen, welcher denn von ihm sei, silber oder gold. Also es geht um Claires Ringe. 
Claire meint silber, der goldene sei von ihrem verstorbenen Ehemann. Wylie ist erstaunt, dass Mr. Fraser es erlaubt, dass seine Frau das Symbol eines anderen Mannes so nah an seinem eigenen trägt. Claire versucht zu erklären, aber da meint Wylie bereits selbst, dass Mr. Fraser ein außerordentlich ungewöhnlicher Mann sei. Wie wahr, wie wahr! Wylie möchte wissen, wann Claires erster Mann verstorben sei. Vor einer Ewigkeit antwortet Claire. Wenn er nach all den Jahren noch ihre Hingabe erhält, muss er ein sehr guter Mann gewesen sein, meint Wylie, was Claire bejaht. Ein Stern, der für immer im Herzen verankert ist, meint Wylie und spricht einen Toast in die Liebe aus. Was ein Dämlack! 

Claire wechselt das Thema und will wissen, ob Wylie ihr einen Rat geben könne. Selbstverständlich ist er ihr zu Diensten. Ob sein Bekannter vielleicht einen Weg kennen würde, wie das Whisky-Business ihres Mannes Auftrieb erhalten könnte. Ein Partner mit Verbindungen... Mr. Wylie meint, dass Mr. Bonnet eine eher unglückliches Temperament besitzen würde und keine Geschäfte mit Leuten macht, die er nicht kennt. Bonnet also... war Claires Riecher ja richtig. Claire meint, dass sie nur mit Wylie persönlich verhandeln würde und er natürlich auch einen Teil des Profits bekommen würde. Da ist der Herr aber auf einmal ganz Ohr. Aber wie denn so ein böses Wort wie Profit aus so einem schönen Mund wie Claires kommen könne... aber er meint, man sollte so einen prachtvollen Tag nicht dem Reden über solche Sachen vergeuden. Sie habe ihm ihren Stolz und Schmuck gezeigt, nun zeigt er ihr seinen. 

Zurück auf Fraser's Ridge werden die Rauchfeuer entfacht und man sieht Roger an, dass er extrem angespannt ist. Roger meint zu Bree, als ihr Vater ihm die Verantwortung übertrug, hat er gedacht, er müsste mal einen kaputten Zaun flicken oder eine weggelaufene Kuh einfangen, aber nicht, dass er es mit einer Heuschrecken-Plage zu tun bekäme. Roger und Bree stehen am Rand des Feldes und hoffen, dass ihr Plan funktioniert. 

Wylie hat Claire währenddessen zum Stall geführt und präsentiert ihr: Lucas. 
Na, den hab ich mir nun aber irgendwie noch etwas stattlicher, größer, breiter, imposanter vorgestellt... 
Aber natürlich hat der Kerl noch ganz andere Dinge vor und geht Claire sehr unsanft an den Pelz indem er sie am Hals küsst. Was Claire natürlich entsprechend zurückweisst, so dass die gepuderte Scheißhausfliege mit dem Hintern im Pferdemist landet. Das passt dem Herrn aber gar nicht. Eben noch meinte er, Claire würde ihn verrückt machen, nun betitelt er sie als bitch. Just in dem Moment taucht Jamie auf und schnappt sich Wylie, der natürlich versucht, sich rauszureden und dass Claire ihn dorthin geführt hätte blablabla. Claire stoppt Jamie und meint, ob er wirklich jemanden auf der Hochzeit seiner Tante töten will. Wylie wäre das nicht wert. Tja, gegen diese Argumente ist auch der heißblütige Jamie nicht immun und so lässt er Wylie gehen... natürlich nicht, ohne ihm noch mit auf den Weg zu geben, wenn er ihn jemals wieder in der Nähe seiner Frau sieht, bringt er ihn um. 
Jamie möchte – während er Wylies Schönheitsfleck von Claires Nacken kratzt - wissen, was Claire sich dabei gedacht hat, mit einem Mann wie Wylie alleine zu sein. Sie erzählt ihm, dass Wylie Bonnet kennt. Bonnet sei der Schmuggler, den Wylie in Wilmington beschäftigt. Außerdem steckt er bis zum Hals in Spielschulden. Also dachte Claire, sie könnte ihn mit einem Geschäft ködern, so dass er ein Treffen arrangiert. Jamie meint, wenn man vom Teufel spricht, taucht er auch schon auf. Lord John hat ihm erzählt, dass Bonnet in Wilmington einem Mann die Augen ausgestochen hätte. Claire meint, wie sollen sie ihn – also Wylie - nun wieder auf ihre Seite kriegen, wo sie ihn in Pferdemist geschmisssen und Jamie gedroht hätte ihn zu töten. Jamie hat da schon eine Idee. 

Zurück auf Fraser's Ridge geht das Rauch machen weiter. Man verteilt die Rauchtöpfe überall im Feld und wedelt mit allem, was man in die Finger bekommt um den Rauch so gut wie möglich zu verteilen, aber Vorsicht:  Alle Mundschutz auf! Also irgendwie passt die Folge zur aktuellen Situation wie Arsch auf Eimer. Da hört Roger etwas und sieht in der Ferne den Schwarm ankommen... und was das für ein Schwarm ist. Wie eine schwarze Wolke sieht er über das Feld und die Leute, die alle in Deckung gehen, hinweg. 

Wieder auf River Run hat Jamie Wylie gefunden und versucht ihn offensichtlich mit einem Beutel voll Münzen „zu ködern“. Jamie meint, dass Claire Recht hat, er kann auf der Hochzeit seiner Tante niemanden töten. Man müsse dies also auf andere Art und Weise regeln. Wylie meint, er wäre ein perfekter Gentleman gewesen. Jamie meint, Wylie wäre doch mit der Frau des Governors bekannt. Eine feine Frau, die allerdings nicht sonderlich diskret sei. Wylie scheint zu fürchten, was das bedeutet. Ein Wort zu ihr und innerhalb von 14 Tagen wüsste jeder Mann, jede Frau und jedes Kind, welche Art Gentleman er ist. Wylie versucht cool zu bleiben und meint, dass Ihre Exzellenz bereits so ihre Meinung über ihn hätte, das sein Ruf ihm nunmal vorauseilt. Jamie meint, dass sie aber noch nicht die Dinge über ihn gehört hat, die Jamie zu sagen hat. Jamie macht ihm den Vorschlag, dass sie eine Runde Whist spielen. Wenn Wylie gewinnt, lässt Jamie ihn mit intakter Ehre gehen. Und was, wenn Jamie gewinnt, will Wylie wissen. Dann kriegt Jamie Lucas. Wylie kriegt einen kleinen Lachanfall. „Ihr Schotten seid alle gleich“, meint Wylie, sie würden so etwas wie Stolz viel zu viel Wert beimessen. Das lässt Jamie sprichwörtlich hochgehen. Wylie meint, der Unterschied zwischen Jamie und ihm wäre, wenn er die Wahl hat zwischen Stolz und Gold, würde er immer Gold wählen. Außerdem wäre Lucas 10x mehr wert als das, was Jamie da in seinem Geldbeutel hat. Falls Jamie mit ihm spielen will, muss er etwas sehr viel Wertvolleres beibringen. 

Und somit ist Jamie bei Claire und bittet sie, ihm Franks Ring zu geben. Claire will wissen, ob Jamie seinen Verstand verloren hätte. Jamie meint, er weiß nicht warum, aber das wäre das einzige, was Wylie als Einsatz und im Wert vom Pferd akzeptieren würde. Claire meint, der Grund wäre, weil Wylie genau gesehen hat, wie viel ihr der Ring bedeutet. Sie hätte ihn erniedrigt und das ist seine Art der Rache. Jamie meint, wenn er das Spiel gewinnt, dann bekommen sie das Pferd und noch mehr als Rache an Wylie. Jamie erwähnt Stephen Bonnet und Claire meint, dass Bonnet versucht hätte, ihr diesen Ring aus dem Hals zu reissen, oder ob Jamie das vergessen hätte. Jamie meint, dass Claire ihm genau aus diesem Grund vertrauen muss. Dies sei ihre Chance, ein für alle mal an den Bastard heranzukommen. Ohoh, die Frasers sind mal sowas von unterschiedlicher Meinung. 

Claire will von Jamie wissen, für wen er dies tut. Jamie will wissen was sie meint. Er soll die Frage beantworten. Na, für Bree, für ihre Tochter. Für Ihre Ehre fragt Clarie, oder für seine eigene. Mit Tränen in den Augen drück Claire Jamie Franks Ring in die Hand und meint, wenn er diesen nimmt, dann kann er auch den anderen haben, und legt auch den silbernen Ring von Jamie dazu. Und damit zieht sie enttäuscht und verletzt von dannen. 
Krass, die Schwielen in Sams Hand. Kommt bei ihm sicherlich von Hanteln und Co, passen aber gut zu Jamies Farmer-Händen. *lach* Sorry, ich weiche ab ;-) 

Auf Fraser's Ridge werden die Feuer gelöscht. Roger schaut sich sichtlich zufrieden um. Bree kommt zu Roger und verkündet, dass die Getreidefelder gerettet sind, es geklappt hat. Große Erleichterung. Am Feldesrand tauchen Kenny Linday und Ronnie Sinclair auf und bedanken sich bei Roger. Dank ihm müssen ihre Familien im Winter nicht hungern. Bree ist sichtlich stolz auf ihren Mann und meint, wenn ihr Vater zurückkommt, befördert er ihn vielleicht zum Major. Na, hoffentlich nicht, meint Roger. 

Auf River Run ist es Nacht geworden und die Kerzen werden entzündet. Jocasta ist in ihrem Schlafzimmer und Ulysses kündigt noch einen späten Gast an, der noch ein Geschenk übergeben möchte. Sie empfängt keine Gäste mehr, er soll unten mit den anderen warten. Aber da meldet sich der Gast selbst zu Wort. Es ist Murtagh! Was er sich nur dabei denkt dorthin zu kommen, wo der Govenor selbst im Haus sei. Glücklicherweise ist er draußen Ulysses in die Arme gelaufen der ihn abgefangen hat. Ulysses meint, er dachte, es wäre nicht sonderlich gut, wenn am Vorabend ihrer Hochzeit noch jemand erschossen werden würde. Und damit zieht sich Ulysses zurück. 
Jocasta meint, dass er komplett verrückt sei, das sei ja Teil seines Charmes, meint er. 
Er wollte nicht mit leeren Händen kommen und drückt ihr ein Amulett (?) in die Hand, das offenbar selbst gemacht hat. 

Jocasta will wissen, wieso er gekommen ist. Er ist gekommen um sie etwas zu fragen. Etwas wozu er kein Recht hat, aber er kann nicht den Rest seines Lebens verbringen, ohne sie zu fragen. Er kniet sich vor Jocasta und fragt, ob sie auf ihn warten wird. Jocasta ist schockiert. Wie er es wagt, sie das am Vortag ihrer Hochzeit zu fragen. Murtagh meint, dass sie keine Liebe für Duncan Innes fühlt. Jocasta meint, wieso er ihr das nicht schon gesagt hat, als sie ihm erzählt hat, dass Duncan Innes ihr einen Antrag gemacht hat und wieso er jetzt ihrem Glück im Wege steht. Murtagh meint, dass er nicht gedacht hätte, dass sie ja sagen wird. Ob sie ihm nicht einfach zuhören kann. Wozu will Jocasta wissen. Er sei ein gesuchter Mann. Ja, jetzt, aber mit ihr an seiner Seite ist alles andere egal. Ob er meint, sie so überreden zu können. Was versucht er zu sagen, will Jocasta wissen. Er hat ihr einmal gesagt, dass er eine Frau will, die in der Stimme eines Mannes hören kann, dass er das richtige meint, auch wenn er nicht die richtigen Worte findet. Jocasta sagt, dass es ihr leid tut. Murtagh will wissen, wieso um alles in der Welt sie mit einem Mann wie Innes alt werden will. Jocasta meint, dass sie schon lange alt ist. Sie will den Rest ihres Lebens mit einem guten Mann verbringen, dessen einzige Aufgabe es ist, sie glücklich zu machen. Jocasta möchte wissen, ob Murtagh weiß, was lunceo non uro bedeutet. Ich leuchte und brenne nicht. Ihr Vater hat ihr gesagt, dass man einen MacKenzie in das heißeste Feuer, selbst in die Hölle stellen kann, jeder andere würde darin verbrennen, aber ein MacKenzie nicht. Ein MacKenzie würde überleben. In der Nacht als Culloden verloren wurde, kam Hector mit irrem Blick ins Haus gerannt, er hat ihr und ihrer jüngsten Tochter Morna gesagt, sie sollten zusammenpacken was sie können, denn sie gehen nach Amerika, in eine bessere Welt. Sie sind mitten in der Nacht los. Sie hätten zu den Anwesen ihrer beiden älteren Töchter, die selbst bereits Kinder hatten, fahren sollen, da sie genau wusste, was die Rotröcke mit ihnen machen würden, wenn sie sie in die Finger kriegen, so voller Durst nach Jakobitenblut. Was sie nicht wusste war, dass Hector eine Kiste mit Gold, Stuart-Gold, dass zu spät für die Schlacht aus Frankreich gekommen war, gestohlen hatte. Sie waren die ganze Nacht unterwegs gewesen, als am Morgen zwei Dragoner auf sie zugekommen wären. Jocasta bricht in Tränen aus. Morna war 16, so schön, sie hat sie dort liegen lassen im Schlamm mit Fremden an ihrer Seite, ihre Knochen wurden dort am Weg langsam zu Staub, während sie hier seit 30 Jahre in einem Palast sitzt, der mit dem Gold, das sie ihr ihre Tochter genommen hat, erbaut wurde. Seana und Clementina sind im Feuer umgekommen. Murtagh tröstet Jocasta. Jocasta erzählt weiter, dass sie es immer, wenn sie ihre Augen schließt, sieht, sie Morna nach ihr schreien hört, sie das Feuer riechen kann. Und als die Welt um sie herum dunkel wurde, konnte sie es noch klarer sehen. Ihre Blindheit ist ihre Strafe dafür, dass sie sie alleine gelassen hat. Hector hat an den Jakobitenaufstand geglaubt, ebenso wie Murtagh hat er geglaubt, er könnte die Welt verändern und sie hat deswegen alles verloren. 

Murtagh meint grimmig, dass er nicht Hector ist. Er wird nicht ihr Glück riskieren. Er fängt an, dass nach dem jetzt kommenden Krieg.... Aber Jocasta unterbricht ihn und meint, dass dann noch einer kommt und dann noch einer und so weiter, bis sie  nicht mehr auf der Welt sind. Jocasta meint, Murtagh hätte mal gesagt, dass er eine Frau will, die wirklich lebt, die weiß, was es heißt zu leben. Sie wisse, was dies bedeutet. Und sie weiß, was für eine Art Mann er ist. Was für eine Art Mann das sein möge, will Murtagh wissen. Jocasta gibt Murtagh das Amulett (?) wieder und meint, er sei die Art Mann, die alles gibt für das woran er glaubt. Die Art Mann, der die geschworen hat, nie wieder Ihr Herz zu geben. Sie bittet Murtagh zu gehen. Sie muss sich vor dem morgigen Tag ausruhen. Murtagh steht auf, schaut Jocasta an und sagt, dass er sie liebt. Die Welt mag sich verändern, aber das wird sich nie ändern. Murtagh wendet sich zur Tür, legt das Amulett auf den kleinen Tisch neben der Tür und sagt noch, dass er wünschte, er hätte früher den Mut gehabt, ihr dies zu sagen. Murtagh geht und Jocasta bricht weinend an ihrem Tisch sitzend zusammen. 

Claire kann offensichtlich nicht schlafen und geht nochmal um den Block und zum Stall. Sie redet mit Lucas und meint, dass sie hofft, dass er es wert ist. Da erscheint ein leicht torkelnder Jamie, er hat nach ihr gesucht. Er ist betrunken meint Claire und wendet sich von Jamie ab. Er hält ihr ihre beiden Ringe hin. Claire meint, dass sie gedacht hätte, dass es nichts mehr geben würde, was Stephen Bonnet ihnen nehmen könnte. Jamie hätte ihn fast die Ringe nehmen lassen. Jamie meint, dass Bonnet nichts damit zu tun hatte, er meint, sie würde ihn dafür verurteilen, dass er Wylie für das, was er getan hat, hat zahlen lassen. Nein, sie verurteilt ihn dafür, dass er es zugelassen hat, dass er seinen Hass auf Bonnet und Wylie zwischen sie kommen ließ. Er hat es zugelassen, dass Wylie Jamies schottischen Stolz gegen ihn verwendet. Jamie fragt Claire, wie es denn mit ihrem Stolz sei, sie macht was sie will, ungeachtet der Konsequenzen. Sie denkt zu viel wie in ihrer eigenen Zeit. Jamie muss ihr nicht sagen, wie sie sich zu benehmen hat, faucht Claire ihn an. Jamie meint, manchmal muss sie dran erinnert werden. Claire will gehen, aber ein grinsender Jamie hält sie am Arm fest. Offenbar hat er Spaß an dem Streit. Sie sei eine einzigartige Frau, aber sie solle nicht vergessen, dass sie immer noch eine Frau sei. Claire holt aus und scheuert Jamie eine. Da hat er wohl einen ganz wunden Punkt bei ihr getroffen. Jamie zieht sie an sich ran und küsst sie. Ja, er hat Spaß daran... ganz deutlich in seinem Gesicht zu sehen. Claire ist so richtig stinkig... aber das Ganze macht sie ganz offensichtlich genau so scharf wie Jamie. Himmel, die beiden sind echt nicht zu ertragen *lach* Versöhnungs-Sex liegt in der Luft! *lach* Auch wenn man bei dem einen oder anderen Blick doch noch denken könnte, dass sie sich gleich an die Gurgel gehen. Ach, einfach zu herrlich. 

Anschließend kuschelt man in der Box im Heu. Jamie möchte wissen, ob Claire ihn dafür hasst, dass er wie ein wildes Tier hinter ihr her war. Claire meint, dass ihr der Teil sogar ziemlich gut gefallen hätte. Hihi... ja machmal haben Frauen halt ein kleines bisschen Haue gern... oder wie war das? ;-) Auch wenn sie glaubt ein paar böse blaue Flecken davon getragen zu haben. Claire meint, sie hätte gern den Blick auf Wylies Gesicht gesehen, als er verloren hat. (Ja Claire, ich auch!) Jamie meint, der Mann hätte fast losgeheult. Er hat ihm gesagt, er würde das Tier gegen eine Whisky-Partnerschaft eintauschen. Und eine Vorstellung beim besten Schmuggler von North Carolina, fügt Claire hinzu. Genau, Mr. Bonnet wird ein persönliches Treffen mit Alexander Malcolm, dem Hersteller vom feinsten Whisky in den Carolinas haben. Claire meint, dass sie gedacht hätte, dass die Schmuggler-Tage von Mr. Malcolm der Vergangenheit angehören würden. Jamie meint, dass er das auch gedacht hätte. Jamie meint, dass Bonnet für das, was er getan hat, bezahlen wird. Jamie gibt zu, dass Claire Recht hatte. Er tut dies nicht für Bree, er will das Monster, dass ihre Tochter verletzt hat, tot sehen. Aus keinem anderen Grund, als es zu erledigen. Ob das so falsch ist, will Jamie wissen. Claire schüttelt den Kopf und bittet Jamie ihr zu versprechen, dass Stephen Bonnet ihnen nie wieder etwas wegnehmen wird. Jamie holt die Ringe aus seiner Tasche und steckt Claire erst den von Frank, dann seinen Ring an und verspricht ihr, dass diese Ringe nie wieder ihre Hände verlassen werden. 

Mr. Forbes sitzt irgendwo Zeitung lesend und hat offenbar eine Verabredung, denn es kommt jemand zum Tisch und gesellt sich zu ihm. Natürlich kein anderer als Stephen Bonnet, der die Tasse Kaffee, die Forbes ihm rüber geschoben hat, kritisch beäugt, er schnüffelt dran und fragt, ob das das ist, was die Gentleman in Amerika trinken. Forbes meint, dass er bezweifelt, dass dort Ale serviert wird. Bonnet will etwas ungehalten wissen, woher Forbes meint zu wissen, dass er Ale bevorzugen würde. Forbes wiegelt ab, dass er sich nichts dabei gedacht hat. Er dankt Bonnet für's Kommen, da er wisse, dass er ein vielbeschäftigter Mann sei. Er teilt ihm mit, dass er gerade aus River Run, von der Hochzeit von Jocasta Cameron kommt. Bonnet fragt, ob das die Verwandte von James Fraser sei. Ja, genau die, um genau zu sein jetzt Mrs. Innes. Bonnet meint, Forbes müsse der alten Schachtel seine aufrichtigen Glückwünsche überbringen. Forbes meint, dass es tatsächlich so ist, dass man Bonnet gratulieren müsse. Denn sein Sohn sei nun der stolze Besitzer von River Run. 

Jamie besucht Tryon in seinem Zelt, offenbar wurde wohl nach ihm gerufen. Tryon hat bedauerliche Nachrichten, was nach so einem erfreulichen Fest um so schlimmer sei. Er möchte von Jamie wissen, wie viele Regulatoren sich wohl freiwillig gestellt hätten . Keiner... kein einziger. Es sieht so aus, als ob nun doch ein Krieg auf sie zukommen würde. Er hat einen Convoy in Auftrag gegeben, Jamie soll seine Männer sammeln und dann trifft man sich in Hillsborough. Tryon meint, Jamie soll sich keine Sorgen machen, er sei sicher, dass der Kampf schnell vorbei sei. Jamie stimmt ihm zu, die Regulatoren seien schlecht organisiert, auf keinen Fall für einen Krieg gegen die Krone vorbereitet. Aber Jamies Gesicht sagt da eher was anderes. 

Und damit ist die Folge vorbei. 

Puh... die Folge lässt mich etwas unentschlossen zurück, wie sie mir nun gefällt.. Es passiert viel, ohne dass wirklich was passiert, wenn man versteht, was ich meine. Es wird in einer Tour von einer Hochzeit gesprochen, die – für den Zuschauer – gar nicht stattfindet. Es wird generell extrem viel Geredet in der Folge. Aber dann ist z.B. Wylie so herrlich überzogen dargestellt, der Zoff zwischen Jamie und Claire so herrlich intensiv, die erschütternde Geschichte von Jocasta. 

Roger hat sich endlich den Respekt der anderen Männer von Fraser's Ridge verdient. Das war auch überfällig! Bin gespannt, ob wir auch sehen werden, was passiert, wenn Jamie davon erfährt. 

Die Szene zwischen Jocasta und Murtagh, war zwar wirklich schön gespielt, aber für meinen Geschmack einfach etwas zu lang. Dass man etwas mehr von Jocasta erfährt, ist wirklich nett... aber so wirklich notwendig auch nicht. Stattdessen hätte ich z.B. gerne etwas vom Whist-Spiel zwischen Jamie und Wylie und vor allem Wylies dummes Gesicht gesehen. ;-) 

Ich hatte – wie ja viele andere auch - gehofft, man würde aus Murtagh quasi Duncan Innes machen. Dann hätte es wenigstens den Vorteil gehabt, dass Murtagh am Ende doch noch glücklich wird... aber nun habe ich die Befürchtung, dass man ihn nur hat überleben lassen, damit er am Ende am Galgen landet oder auf dem Schlachtfeld stirbt. Das wäre wirklich tragisch. 

In der Folge wird verdammt viel geredet, was man zweifelslohne auch am Senf sieht. So lang war bisher noch keiner... aber wenn die quasi nur am Reden sind, auch kein Wunder ;-). Ich weiß, dass einige hier meinen Senf mittlerweile als „Übersetzungshilfe“ nehmen und hoffe, dass ich hier auch wieder soweit es geht helfen konnte. Auch wenn das diesmal soviel Dialog ist, dass ich echt nicht alles „mitnehmen“ konnte und ich z.B. den nuschelnden Tryon auch ehrlich gesagt nicht immer so wirklich gut verstehe.

In diesem Sinne
Until then
Yours truly
Nic