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Nic's Review

oder auch: Wie man (oder besser frau ;-) ) Outlander erlebt

Lest jede Woche Nic's lebendige Zusammenfassung der neuesten Folge Outlander

 

 

 
 
12.05.2020

Staffel 5 - Episode 12 - Never My Love

 
 
 
 
 

Nun ist es also wirklich soweit. Staffelfinale. 
 
Wir starten mit einem Flashback-Rückblick auf die letzte Folge. 
Und statt des Vorspanns sehen wir Claire wie sie eine Schallplatte auflegt. Okay... nun wird’s... ähm... verwirrend... interessant... Mal gucken. 

Wir sind offensichtlich in den Sechzigern in einem typischen Bungalow der Zeit. Oh, die Vase aus Folge 1 der erste Staffel. Claire sitzt auf einem Sofa und starrt irgendwie abwesend vor sich hin... oder wahrscheinlich auf das abstrakte Ölgemälde, das  ganz offensichtlich Fraser's Ridge zeigt. Und zack kurzer Blick auf die übel zugerichtete Claire im 18. Jahrhundert und zurück zum Bungalow... Jamie in seinen 18. Jahrhundert-Klamotten im Sechzigerer Jahre Bungalow... das ist nun wirklich abgefahren. 

Ah okay, offenbar hat Claire in ihrer verzweifelten Lage irgendwelche Flashbacks, Wahnvorstellungen (?) oder so. Daher die Sechzigerer-Jahre Sequenzen. 

Wir sehen die frisch entführte Claire mit Lionel Brown, er meint zu ihr, sie hält sich für verdammt clever und nennt sie Dr. Rawlings. Daher weht also der Wind. Er meint zu ihr, dass sie wohl dachte, dass niemals jemand von ihrer kleinen Zeitungs-Kolumne erfahren würde, aber nun wird sie für ihre Sünden bezahlen. Claire meint, dass sie nur helfen wollte. Brown meint, sie wollte gefährliche Ideen verbreiten, Frauen erzählen, wie sie ihre Männer täuschen und ihnen ihre gottgegebenen Rechte – ja nee ist klar! - verwehren, und seine Frau dazu bringen, sein Bett zu meiden. Brown meint, er bringt sie nach Brownsville und dort wird sie den Weibern gegenüber beichten und man wird sie als der Scharlatan erkennen, der sie ist.

Zurück in Claires Sechziger Jahre „Traumwelt“, es klingelt, zwei Leute mit Kind (Roger und Bree? Fergus und Marsali?) und Ian in Uniform(!) kommen an... 

Zurück in 1772, Claire hat einen Fluchtversuch unternommen, der aber kein Glück hatte. Der Typ in Rotrock-Uniform verpasst Claire einen fiesen Schnitt oberhalb der Brust, Claire meint zu ihm, dass er dafür in die Hölle wandern wird. Einer der anderen Männer warnt ihn, dass das ein Fluch sei, er hat von ihr gehört, sie ist ein Frau die mit den Mächten im Bunde ist. Claire, mit etwas von ihrem Blut an der Hand, verpasst dem Rotrock eine und meint, dass das stimmt. Wenn er es wagt, sie nochmal anzufassen, dann wird er am Morgen tot sein. Er will auf sie losgehen, aber der andere hält ihn zurück. Brown hat die Schnauze voll und gibt die Anweisung, dass man Claire ein Stück entfernt festbinden soll. Was dann der eine, der offenbar Indianer ist, auch tut. Er will wissen, wo Claire herkommt. Das weiß er doch, er hat sie schließlich entführt. Wo sie hergekommen sei, ehe sie sich  dort niedergelassen hat. 

Wieder zurück in Claires Sechziger Jahre „Traumwelt“, in der Jamie ihr eine Decke umlegt und zu ihr sagt, dass sie so stark zittert, dass selbst seine Zähne klappern. Die Aussage kennen wir doch... 

Himmel, dieses hin und her ist echt verwirrend. 

Zurück bei der entführten Claire, die nun in einem Wagen liegt. Der Typ, der vorher meinte, dass sie sie alle verfluchen wird, sitzt dabei und fragt, ob sie hungrig ist. Er gibt ihr etwas Brot und meint, dass er Tebbe heißt. Sie soll sich das gut merken und ihren – bösen – Geistern sagen, dass er gut zu ihr war und sie ihn deshalb in Ruhe lassen sollen, weil er versucht hat ihr zu helfen. Claire bedankt sich bei ihm und will wissen, wie lange es noch dauert, bis sie Brownsville erreichen. Zwei Tage, nachdem sie den Fluss überquert haben. 

Man will offenbar den Fluss überqueren und Tebbe schnappt sich Claire. Sie redet auf ihn ein, dass die Kelpies ihre Freunde sind, dass er sie im Wasser loslassen soll, dann wird das Wasserpferd sie mitnehmen und ihm wird nichts geschehen. Er scheint drüber nachzudenken, aber da kommt Rotrock und schnappt sich Claire. 

Zurück in Claires Sechziger Jahre „Traumwelt“. Murtagh! Himmel, sieht der komisch aus! Und Jocasta ebenfalls! Marsali und Fergus... alles im typischen Sechziger Jahre Outfit. Hilfe! 

Zurück am Fluß. Die beiden Brown-Männer zoffen sich, wer Claire nun durch das Wasser bringt, während die anderen Männer zugucken. Claire lässt ein herzhaftes „Jesus H. Roosevelt Christ“ raus, was den Typen, der Claire vorher gefesselt hat, etwas komisch gucken lässt... Brown geht dazwischen, er fällt um und sein Neffe meint, dass Claire ihn verflucht hat, sie würde sie alle verfluchen. Das reicht Brown, er stopft Claire ein Tuch in den Mund um sie zum schweigen zu bringen. 

Claire starrt Brown am Lagerfeuer an... das passt dem gar nicht. Er haut Claire eine runter und meint, dass er sie dorthin bringt, wo sie ihn nicht mehr anstarren kann. Claire wird vom eigentlichen Lager weggebracht und mit einem Strick um den Hals an einen Baum festgebunden. 

Und zurück beim Thanksgiving in den Sechzigern. Alle sind da, nur Roger und Bree fehlen offensichtlich noch. 

Die echt übel zugerichtete Claire bekommt offenbar Atemnot. Der Indianer unter den Brown-Männern, der wissen wollte, wo sie herkommt, kommt dazu. Er nimmt ihr den Knebel aus dem Mund und will wissen, ob ihr der Name Ringo Starr etwas sagt. Claire nickt... er ist ein Schlagzeuger, meint sie. Er meint, dass er wusste, dass der Hinweis von Dr. Rawlings von niemanden aus der Zeit stammen konnte. Claire bittet ihn, sie loszumachen. Aber er meint, er kann nicht. Er meint, die anderen Männer halten sie für eine Hexe. Wer sie ist, will er wissen. Claire meint, er wisse, wer sie ist. Wer er ist, will sie wissen. Sein Name ist Wendigo Donner und er ist 1968 mit einer Gruppe Indianer zurückgereist. Claire erwähnt Otterzahn, aber das sagt ihm nichts. Sie nennt dann den richtigen Namen, Robert Springer, und da klingelt es bei Donner. Ob sie Bob kennt und wo er ist, will er wissen. Claire erzählt ihm, dass er tot sei, die Mohawk haben ihn getötet. Das macht keinen Sinn, meint er, er wollte sie schließlich retten. Claire bittet ihn nochmal, ihr zu helfen, aber er weigert sich, Brown sei verrückt und er würde sie beide töten. Er meint, er muss nach Hause zurückkehren, er versucht es schon zu lange. Er braucht Edelsteine. Claire meint, sie hat Edelsteine und sie weiss, wo ein Steinkreis ist. Er soll sie losmachen und ihr helfen. Er meint, sie müssen warten, bis die anderen schlafen. Da ruft Brown auch schon nach ihm und will wissen, was er da macht. Nur sicherstellen, dass sie auch anständig gefesselt ist. Er stopft ihr den Knebel wieder in den Mund und geht zurück zu den anderen. 

Zurück in Claires Sechziger Jahre „Traumwelt“, sie steht immer noch mit Jamie, eingewickelt in seinen Plaid, am Fenster... da taucht Brown in der Scheibe auf... 

Brown, mittlerweile offensichtlich betrunken, kommt mit seinem Neffen zu Claire und meint, der Bengel könnte etwas Spaß vertragen. Und was das heißt, ist klar. Claire versucht sich zu wehren, aber ohne Erfolg. 

Währenddessen spielen Jocasta und Murtagh in Claires Sechziger Jahre „Traumwelt“ mit Germain. 

Brown macht sich drüber lustig, wie schnell sein Neffe „fertig“ ist. Brown „entschuldigt“ sich bei Claire für seinen Neffen, aber er ist halt noch ein Junge. Aber Claire hat ja so getan, als wäre sie ein Mann, meint Brown. Er prügelt erst auf Claire ein und vergewaltigt sie dann ebenfalls.... während Claire Bilder aus ihrer Sechziger Jahre „Traumwelt“ sieht. Wasser tropft von der Decke, Germain spielt mit einer Libelle... und Ian möchte wissen, ob seine Cousine und der Professor schon da sind. Nein, die verspäten sich, meint Jamie. Man sitzt an der Thanksgiving-Tafel und Jamie spricht einen Toast. Er möchte allen danken, dass sie da sind. Claires Blick fällt auf die beiden leeren Stühle und eine gewisse „Besorgnis“ erscheint auf ihrem Gesicht. Jamie dankt seiner wunderschönen Frau, Blut von seinem Blut und Knochen von seinem Knochen. Es tropft weiter von der Decke. Jamie steht auf, sein Herz hat ihr gehört vom ersten Moment an, als er sie sah. Sie hält seine Seele in ihren beiden Händen, sie hat sie sicher aufbewahrt. Er prostet Claire zu und da taucht neben Jocasta Lionel Brown am Tisch auf und prostet Claire ebenfalls zu. 

Brown ist fertig und meint, dass Claire nun nicht mehr so hochmütig sei. Und als er sich auf den Weg zurück zum Lagerfeuer macht, fragt er, wer denn als nächstes bei der billigen Hure dran ist. Und schon stehen einige der Kerle auf, um sich offensichtlich „anzustellen“.  Ich möchte kotzen... 

Claire flieht sich wieder in ihre Sechziger Jahre „Traumwelt“, wo Marsali und Fergus mit den Kindern ankommen und Claire auch von Ian begrüßt wird. Claires Blick fällt erneut auf die beiden leeren Stühle und Jamie meint, dass sie sich keine Sorgen machen soll, Roger und Bree sind bestimmt bald da. Es klingelt und Claire geht zur Tür. Das Lächeln auf ihrem Gesicht verschwindet je dichter sie der Tür kommt. Zwei Polizisten stehen vor der Tür. Es tut ihnen leid, ihr dies an Thanksgiving mitzuteilen, aber Mr. und Mrs. MacKenzie und ihr Kind wurden in einem Verkehrsunfall getötet. O_O Claire fragt wie... die Kamera zeigt die Polizisten... es sind Brown und einer seiner Kumpane in Polizei-Uniform. Und während „Brown“ redet, geht Claire langsam zurück und alle anderen gehen in Richtung Tür.

Es wird dunkel.

Und wir sind endlich bei Roger, Bree und Jemmy und ihrem „Aufwachen“ nachdem sie durch die Steine gegangen sind. Die Szene kennen wir ja schon von letzter Woche. Jemmy rennt also los und freut sich... und dann sehen wir.. Ian! Die Reise hat also ganz offensichtlich nicht geklappt! Ian meint, sie sind zurück, wieso? Das fragen sich Roger und Bree offensichtlich auf. Bree meint, sie hat an zu Hause gedacht und Roger meint, er auch. Naja, bleibt wohl nichts anderes übrig, als wieder „nach Hause“ zu fahren. Am Mond erkennt man, wie lange sie unterwegs sind... krass. 

Sie halten an und Ian fragt, ob sie dort – für die Nacht – campieren oder weiter fahren wollen. Roger meint, sie sollten campieren und sich etwas ausruhen. Das wird eine Überraschung am nächsten Tag, meint Roger. Brees Blick fällt auf den Berg und dort sieht sie das brennende Kreuz. Offenbar lag dann doch mehr Zeit zwischen dem Weggang von Bree und Roger bzw. der Szene als Claire in deren Hütte sitzt und der Entführung von Claire, als ich bisher gedacht hatte. Ist also nicht quasi „parallel“ verlaufen. Das war jetzt nicht so unbedingt erkennbar. 

Bree meint, dass ihr Vater das Kreuz entzündet hat. Roger meint, Jamie hat gesagt, dass er es nicht wieder anzünden wird, es sei denn.... Alle Müdigkeit ist vergessen, da klar ist, dass die Kacke am dampfen ist und es wird direkt weiter gefahren. 

Es ist Morgengrauen auf Fraser's Ridge und man macht sich offensichtlich startklar. Lizzy sieht den ankommenden Wagen mit Bree, Roger und Ian als erstes, dann auch Jamie. Jamie fragt, was passiert ist. Es hat nicht geklappt, meint Bree. Was los ist, will sie wissen. Roger meint, sie haben das brennende Kreuz gesehen. Es gab einen Angriff auf das Ridge, erzählt Jamie und man hat Claire mitgenommen. Er glaubt, dass es die Browns gewesen sind. Sie werden sie zurückholen. Bree meint, dass sie mit ihm geht. Das lehnt Jamie ab, es sei zu gefährlich. Sie bleibt dort und bewacht mit dem Rest der Männer Fraser's Ridge. Josiah hat da was gegen einzuwenden. Es geht schließlich um Mistress Claire. Und Roger meint, er kommt ebenfalls mit. Jamie guckt skeptisch. Roger meint, Jamie habe ihn beim Gathering ans Feuer gerufen. Steh an meiner Seite, Sohn meines Hauses. Ob er es auch so gemeint hat, will Roger wissen. Das weiß er doch, meint Jamie. Roger meint, er hat es ebenfalls so gemeint. Es gibt Zeiten für Männer des Friedens und Zeiten für Männer des Blutes. Er wird an Jamies Seite stehen. Damit wäre das auch geklärt. 
Ian macht sich auch bereit für den „Kriegspfad“. Der Kopf wird nachrasiert und „Kriegsbemalung“ aufgetragen. 
Und los geht’s! 

Aber erst sehen wir noch Jamie und Claire im Fraserschen Sechziger Jahre Bungalow etwas tanzen. 

Die Männer vom Ridge haben das Lager der Browns offensichtlich entdeckt und greifen an. Claire bekommt davon nur halb was mit, weil sie komplett traumatisiert und fix und alle ist. Die Männer vom Ridge kümmern sich eingehend um die Scheisskerle, während man Jamie nach Claire rufen hört. Ian streckt den Rotrock mit seinem Tomahawk mitten in die Stirn nieder und  Roger verdient sich auch seine erste Kerbe, als er einen der Scheisskerle killt. Das schockt den guten Professor. 

In der Sechziger Traumwelt von Claire sagt Jamie den Satz, den wir alle aus Staffel 1 bzw. Buch 1 kennen „Don't be afraid, there is the two of us now.“ *seufz*

Und letztlich findet Jamie das misshandelte, gequälte Häufchen Elend, welches von seiner Frau übrig ist. Er ist ganz offensichtlich zu geschockt, um besorgt und wütend zu sein bzw. seine Wut direkt zu zeigen. Die Sorgen sind zu groß. Erstmal nimmt er ihr den Knebel aus dem Mund und schneidet ihre Fesseln durch. Er setzt Claire auf, schaut sie an und sagt ihr, dass sie am Leben und ganz ist. Myers, Ian und Fergus kommen dazu, alle ganz offensichtlich geschockt von dem Anblick. Myers sagt, dass noch einige übrig und am Leben sind und hält Claire ein Messer hin und meint, dass sie ihre Rache haben kann. Jamie erzählt, dass sie durch einen Eid gebunden ist, sie darf nicht töten. Er selbst tötet für sie, stellt Jamie klar. Ian ist sofort zur Stelle und verkündet, er auch, ebenso wie Fergus. Jamie will von Claire wissen, wer und wie viele (sie vergewaltigt haben). Claire weiss es nicht. (Naja zumindest Brown und sein Neffe sollte sie wissen...) Mit eiskalter Stimme sagt Jamie nur „Tötet sie alle“ und Ian und Fergus machen sich dran, den Befehl auszuführen. Und während man hört, wie die restlichen Männer exekutiert werden, schaut Jamie hasserfüllt seine übel zugerichtete, erniedrigte Frau an. Ian kommt zurück, um mitzuteilen, dass es erledigt ist. 
Jamie wickelt Claire in sein Plaid, hebt sie hoch und trägt sie zum Platz, wo die toten Männer liegen. Er stellt sie auf ihre Füße und sagt ihr, dass sie sehen kann, dass sie tot sind. 
Myers findet noch einen, der noch lebt. Lionel Brown himself. Roger hält Myers zurück und meint in Richtung Jamie, dass es Fragen zu stellen gibt. Roger will wissen, ob sie ihm diese gleich stellen  oder ihn mitnehmen wollen. Jamie meint, dass er Claire nach Hause bringen will. Also wird der Scheißkerl erstmal mitgenommen. 

Bei Tag stehen Jamie und Claire an einem kleinen Bach. Claire möchte wissen, was mit Marsali ist. Sie und das Baby sind am Leben. Er hat selbst gefühlt, wie das Baby in ihrem Bauch kräftig getreten hat. Aber Geordie (das war dann wohl der arme Kerl mit der ausgekugelten Schulter) ist tot. Claire will wissen, ob Jamie einen Indianer unter den Männern gesehen hat. Nein, das verneint Jamie. Warum. Er war wie sie, meint Claire, aus der Zukunft. Ob er ihr was getan hat, will Jamie wissen. Claire schüttelt leicht mit dem Kopf. Er hat ihr aber auch nicht geholfen. Er sei nun weg, meint Jamie, wer immer er auch gewesen sei. Claire meint, sie dachte, sie hätte Roger gesehen. Ihr Verstand spielt ihr Streiche meint sie. Nein, meint Jamie. Das hat sie sich nicht eingebildet. Roger, Bree und Jemmy sind nach Hause gekommen. 

Zurück auf Fraser's Ridge kommt Bree aus dem Haus und sieht den ankommenden Trupp. Sie läuft ihnen entgegen. Jamie hebt Claire vom Wagen und Bree nimmt ihre übel zugerichtete Mutter erstmal geschockt in den Arm. Claire schaut Bree an und meint, sie dachte, sie würde sie niemals wiedersehen. Bree meint nur, dass sie Zuhause ist. 
Marsali kommt, Babykugel voran, ebenfalls dazu. Sie hat auch übel was abbekommen, wie man an ihrem Gesicht sieht. Sie lächelt Claire an die beiden Frauen verstehen sich ohne Worte. 

Claire sitzt in der Wanne, nur Bree ist bei ihr. Claire schrubbt ihre Finger mit einer Bürste... und schrubbt... und schrubbt, bis sie die Bürste ins Wasser fallen lässt. Es bricht Bree das Herz, ihre Mutter so zu sehen. Aber sie versteht, was Claire da gerade durchmacht. Und so lässt sie Claire alleine und sagt ihrer Mutter, dass sie Brees Hand und Ohr hat, wenn sie sie braucht. Das gleiche, was Lizzy zu Bree sagte, nachdem sie von Bonnet vergewaltigt worden war. 

Etwas später sitzt Claire in ihrem Schlafzimmer als Jamie dazu kommt. Was mit Lionel ist, möchte Claire wissen. Der liegt noch in ihrem Sprechzimmer, meint Jamie. Die Männer haben ihn übel zugerichtet, meint Jamie. Er hat Fragen und will Antworten haben, will wissen, was sie planen. Claire meint, dass sie ihn am Leben lassen werden. Jamie will wissen, ob ihr Eid so stark ist. Claire meint, dass sie froh ist, dass die anderen tot sind und es tut ihr leid, dass sie darüber froh ist. Claire steht auf und meint, dass sie nicht will, dass Jamie sich Sorgen um sie macht, sie ist nur ein wenig zittrig. Jamie meint, dass er weiß, wie sich das anfühlt... Claire unterbricht ihn und meint, dass sie einen verdammten Weltkrieg durchlebt hat, sie hat ihr Kind verloren und zwei Ehemänner, sie hat mit einer Armee gehungert, sie wurde geschlagen und betrogen und als Gefangene gehalten und..... die Wut, Ohnmacht und der Schmerz bricht aus ihr raus. Und sie hat es überlebt. Jamie tut es offensichtlich weh, sie so zu sehen. Claire meint, dass sie jetzt hieran zerbrechen soll? Nein, das wird sie nicht. 

Roger schläft im Sessel am Kaminfeuer und wird von Bree, die in die Hütte kommt, geweckt. Roger fragt, wie es Claire geht, ob sie darüber reden wollte, was Bree verneint. Bree setzt sich bei Roger auf den Schoß und meint, dass es noch zu frisch sei und wenn sie ehrlich ist, weiß sie nicht, ob Claire jemals drüber jeden wird. Sie sollten ihren Vater irgendwann danach fragen. 
Als die MacKenzies ins Bett gehen meint Roger, dass Bree ihn nicht gefragt hat, was passiert ist, ob ihr Vater es ihr erzählt hat. Das verneint Bree. Roger will was loswerden und bittet Bree ihm zuzuhören. Sie soll sich anhören, was er getan hat und dann soll sie ihm bitte sagen, ob er richtig gehandelt hat, bittet Roger seine Frau. Bree meint, dass er ihr nichts zu sagen braucht, aber Roger will offenbar etwas los werden. Er bittet Bree, die Kerze auszumachen. Als es dunkel ist hört man Roger sagen „I killed a man“. 

Es ist ein neuer Tag. Claire kann offenbar nicht anders und muss in ihr Sprechzimmer, wo Lionel Brown auf dem Behandlungstisch liegt und Marsali sich offenbar um ihn kümmert. Claire ist grün und blau im Gesicht. Brown bittet um Gnade, was Marsali dazu veranlasst, ihm zu sagen, dass er die Klappe halten soll. Nun winselt er um Gnade... hatte er Gnade mit Claire als er sie vergewaltigt hat und dann seine Männer? Marsali fragt ihn, was er meint, was ihm da zuteil wird, wenn nicht Gnade. Ob sie nicht zumindest seine Fesseln lösen können, fragt er. 
Claire greift nach einigen Kräutern, will offenbar einen Sud herstellen. Brown bittet Claire, dafür zu sorgen, dass ihr Mann ihn nicht tötet. Claire bittet Marsali den Beinwurz einzuweichen und eine Spritze vorzubereiten. Wie in Trance greift Claire zu einem ihrer Skalpelle. Aber dann besinnt sie sich. Sie lässt das Messer fallen, meint zu Brown, dass sie ihm nichts tun wird und verlässt ihr Behandlungszimmer. Sie geht die Treppen hoch und bricht in einer kleinen Nische vor zwei Treppenstufen weinend zusammen. Währenddessen bereitet Marsali die „Medizin“ für Brown vor. Aber es ist nicht der Beinwurz, den Marsali da vorbereitet, sondern der giftigte Wasserschierling... Brown bittet nochmal um Gnade, worauf Marsali ihn wissen lässt, dass er zu nehmen hat, war er bekommt, wenn es soweit ist. Das tut er immer, meint Brown mit einem leicht sarkastischen Unterton. Marsali meint, sie sollte seine Wunden auswaschen, woraufhin Brown meint, ob sie wirklich glaubt, dass er sich darum jetzt noch Sorgen macht. Er meint, dass er es vorzieht, sein Abendessen mit einem Lächeln serviert zu bekommen, wenn sie also so freundlich wäre. Währenddessen zieht Marsali eine Spritze mit dem Wasserschierling-Sud auf. Brown lässt Marsali wissen, dass, wenn er nicht anständig behandelt wird, wird sein Bruder mit seinen Leuten kommen, er wird sie abschlachten und ihnen das Dach über dem Kopf anzünden, während sie schlafen. Marsali schaut ihn an und meint leicht süffisant, dass sie dann sicherstellen werden, dass er geheilt und bei Kräften nach Hause zurückkehrt. Marsali nimmt die Spritze und handhabt sie ganz fachmännisch, klopft Luftblasen raus etc. Brown will wissen, wofür das sei. Nun, sie lernt Heilkunst und Mistress Fraser hat sie gut unterrichtet. Marsali erzählt Brown, dass Claire einen Eid geleistet hat, niemandem Schaden zuzufügen. Sie rammt Brown die Spritze in den Hals und zischt ihm zu, dass sie so einen Eid nicht abgelegt hat und drückt ihm den Sud in den Hals. Marsali flüstert ihm zu, er hat sie verletzt, er hat ihre Familie verletzt, eher schaut sie zu, wie er in er Hölle schmort, als dass sie zulässt, dass er noch einer Seele in dem Haus Schaden zufügen kann. Und damit ist Mr. Brown Geschichte. 

Jamie kommt ins Sprechzimmer und findet Marsali, die Spritze noch in der Hand und in einer Art Schockzustand ,auf dem Boden sitzen. Brown hat sie ein Tuch über den Kopf gelegt. Marsali meint, er hätte sie für ein verzweifeltes Mädchen gehalten, sie sei ja nur eine bedeutungslose Frau. Jamie deckt Brown wieder zu und meint, was passiert ist, ist passiert. Marsali ist extrem verstört und fragt, ob er sie heimsuchen wird, ob sie in der Hölle landen wird. Jamie versucht sie zu beruhigen. Er nimmt ihr die Spritze aus der Hand und meint, sie hat nichts zu befürchten. 

Jamie ist, den in einen Sack eingenähten Lionel Brown über ein Pferd gelegt, auf dem Weg, vermutlich nach Brownsville, wo er nicht sonderlich freundlich begrüßt wird. Er wirft Richard Brown seinen toten Bruder vor die Füße und sagt, dass eine Bande auf sein Land gekommen sei, sie hätten seine Frau entführt und geschändet. Er hat sie verfolgt und alle getötet, er hat ihm seinen Bruder gebracht, so dass er ihn beerdigen kann. Brown bedankt sich dafür. Brown meint, Lionel hat geerntet, was er gesät hat und Jamie hat getan, was er tun musste. Jamie verbeugt sich und dreht sich zum gehen. Da fügt Brown noch hinzu, dass er dies ebenfalls tun wird, wenn die Zeit reif ist. Diese Drohung nimmt Jamie mit eiskaltem Todesblick zur Kenntnis, dreht sich aber nicht noch einmal zu Brown um, sondern verlässt Brownsville. 

Während Jamie also wieder nach Hause reitet hört man ihn sagen „I have lived through war and lost much. I know what it's worth a fight and what is not. Honour and courage are matters of the bone and what a man will kill for and sometimes die for, too. A man's life springs from his woman's bones, and in her blood is his honour crisenpend, for the sake of love alone but I will walk through fire again.“ („Ich habe den Krieg durchlebt und viel verloren. Ich weiß, was einen Kampf wert ist und was nicht. Ehre und Mut sind eine Frage der Knochen und dessen, wofür ein Mann töten und manchmal auch sterben wird. Das Leben eines Mannes entspringt aus den Knochen seiner Frau, und in ihrem Blut ist seine Ehre in Frage gestellt, allein um der Liebe willen werde ich wieder durchs Feuer gehen.“) Und während man Jamie dies sagen hört, sieht man, dass das Leben auf Fraser's Ridge langsam wieder in normalen Bahnen verläuft. Die Pächter bringen Sachen, Ian spielt mit Rollo und Germain, Marsali und Fergus küssen sich... und Roger und Bree kommen den Weg zum Haus lang. 

Roger meint, dass es eine Zeit gab, noch gar nicht so lange her, als er nicht so sicher war, ob er jemals wieder den Weg zum Haus lang gehen würde. Aber da sind sie nun. Bree zitiert den guten Robert Frost: „I shall be telling this with a sigh. Somewhere ages and ages hence: Two roads diverged in a wood, and I- I took the one less traveled by. And that has made all the difference.“ „(Ich werde dies mit einem Seufzer sagen. Irgendwo altert und altert daher: Zwei Straßen kreuzten sich in einem Wald, und ich... Ich nahm den weniger bereisten. Und das hat den Unterschied ausgemacht.“) was Roger mit einem neckenden „Angeberin“ quittiert. Bree meint, sie haben ohne Frage versucht, unterschiedliche Wege zu nehmen. Ob er enttäuscht ist, will sie wissen. Nein, sie wollten, dass die Steine sie nach Hause bringen und das haben sie getan. 

Claire, die Zeichen ihrer „Schlacht“ im Gesicht, steht auf der Veranda und schaut auf die Unbekümmertheit, vor ihrem Zuhause. Jamie kommt dazu. Claire zeigt mit einem Nicken auf einen Pfosten und meint, dass der schief ist. Jamie meint, wenn das alles ist, wird er's direkt richten. Nein, das hat Zeit bis morgen, meint Claire. Sie sollten einfach diesen ganz normalen Tag genießen. Wer weiß, wie lange sie noch diesen Frieden haben werden, meint Claire. Jamie stimmt ihr zu und haut auch ein weises Zitat raus: „The bravest are surely those who have the clearest vision of what is before them, glory and danger alike, and yet notwithstanding, go out to meet it.“ („Die Tapfersten sind sicherlich diejenigen, die die klarste Vision von dem haben, was vor ihnen liegt, Ruhm und Gefahr gleichermaßen, und trotz allem hinausgehen, um ihr entgegenzutreten.“) Das hat Thukydides gesagt, stellt Jamie klar, nicht er.  Aber damit kennt Jamie sich dennoch aus, meint Claire. Es ist nur mutig, wenn man die Wahl hat, meint Jamie. 
In der Ferne braut sich ein Gewitter zusammen. Claire blickt auf die Gewitterfront und sagt dann „ich liebe Dich“ zu Jamie. Es schmerzt Jamie offensichtlich noch immer, Claire anzugucken. Er legt seine Hand auf ihre und sagt, wenn der Tag kommt, an dem sie sich trennen müssen und seine letzten Worte nicht „Ich liebe Dich“ waren, dann nur, weil er keine Zeit mehr hatte.“ Claire schießen die Tränen in die Augen und sie nickt. *seufz*

In der Nacht, es donnergrollt noch immer, liegen Jamie und Claire nackt im Bett, Claire in Jamies Armen wie ein Baby. Claire ist am ganzen Körper grün und blau. Jamie hält sie im Arm und meint, dass sie ein mutiges, kleines Ding ist. Ist sie das, fragt Claire. Jamie schaut Claire an und möchte wissen, wie sie sich fühlt. Claire legt Jamie die Hand auf die Brust, lächelt ihn an und meint „sicher“. 

Und damit ist Staffel 5 zu Ende. 

Puh! Was eine Folge! Was ein Finale für eine grandiose Staffel! 

Die Folge ist echt harter Tobak, aber hier wurde vor allem auch dieses wirklich krasse Thema in einer sensiblen, bedachten Art und Weise angepackt. Es wird nicht rücksichtslos„draufgehalten“, aber man bekommt trotzdem die gesamte Grausamkeit dessen, was Claire angetan wird, mit. Eine absolut krasse, intensive, grauenvolle, schmerzhafte Folge! Unglaublich, was Claire ertragen muss... und wie unglaublich spielt Caitriona Balfe das alles bitte?! Mir fehlen hier einfach die Worte, die beschreiben, wie grandios ich die Leistung von Cait finde. 

Ich gebe zu, dass mich diese Sechziger Jahre „Traumwelt“ anfangs ein wenig irritiert hat, wie man ggf. auch hier am Senf merkt. Es fiel mir schon schwer, das irgendwie in der üblichen Form unterzubringen. Aber ich sehe auch, was damit suggeriert werden soll. Claire flüchtet sich in eine „heile Familienwelt“ um das, was ihr geschieht, auszublenden ohne dabei aber dennoch die Angst um Bree und Roger nicht ablegen zu können. 

Aber ich verstehe nicht, was das mit der missglückten „Steinkreisreise“ von Bree und Roger sollte... den Sinn verstehe ich nicht. Die drei Edelsteine sind nun weg und was bei einem Monat unnötige Rumreiserei nur damit klar wird, dass Bree und Roger auf Fraser's Ridge zuhause sind? Tat jetzt meiner Meinung nach nicht Not. 

Aber das ist wirklich nur ganz kleine Kritikpunkt und tut dieser unglaublich intensiven Folge keinen Abbruch. 

Alles in allem war Staffel 5 einfach nur grandios! Und das hätte ich gerade bei Buch 5 – okay, es wurde sich auch schon an Buch 6 bedient ;-) - niemals gedacht. Man hat uns hier eine rundum packende Staffel geschenkt, die einen von der erste bis zur letzten Folge in den Bann gezogen hat. Diese Staffel ist einfach so unglaublich gut, Caitriona, Sophie, Richard und Sam haben diese Staffel sowas von brilliert. Alle hatten sie in verschiedenen Folgen ihre Momente und jedem wurde eine Bühne geboten um „zu glänzen“. 

Ed Speleers als Stephen Bonnet... unfassbar gut und sowas von verabscheuungswürdig!  Und auch die anderen Darsteller wie Lauren, César, David, Duncan, Maria etc. haben dafür gesorgt, dass diese Staffel so unglaublich gut wurde. Sie alle sind so wichtig für diese Serie, da auch hier „Familie“ der Kern des Ganzen ist. 

Und wie viele direkte Zitate aus den Büchern haben wir in dieser Staffel bitte bekommen? Gerade auch heute in der letzten Folge. So viele Momente und Worte, die man kennt und die einem so wichtig und ans Herz gewachsen sind. 

Und damit geht er also los... der unbarmherzige Droughtlander! Ich hoffe, dass wir dann 2021 mit einer ähnlich mitreißenden Staffel 6 aus unserem „Dornröschenschlaf“ geweckt werden... wenn wir zuvor auch noch Buch Nr. 9 kriegen würden, wäre es super. 

Vielen Dank an alle, die sich Woche für Woche mein ellenlanges Geschreibsel angetan haben. 

In diesem Sinne
Until then
Yours truly
Nic